Ars-en-Ré, Küstendorf auf der Île de Ré, Frankreich.
Ars-en-Ré ist ein Hafendorf auf der Île de Ré mit etwa 250 Liegeplätzen in einem Gezeitenbecken, das durch einen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Die Siedlung liegt zwischen Salzwiesen und wird von einer Schleuse geschützt, die den Wasserstand reguliert.
Das Dorf entstand als Handelshafen und wurde später zum Zentrum der Salzwirtschaft, was seinen wirtschaftlichen Wohlstand bis heute prägt. Die Kirche Saint-Étienne mit ihrem charakteristischen schwarzweißen Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente lange Zeit als Orientierungspunkt für Seeleute.
Die Salzproduktion prägt hier seit Generationen das tägliche Leben und die Landschaft, wobei Arbeiter in den flachen Becken nach traditionellen Methoden arbeiten. Man sieht überall die charakteristischen weißen und grauen Salzhügel, die wie kleine Berge in der flachen Sumpflandschaft wirken.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da die engen Straßen und Wege zum Spazieren einladen. Es gibt ausreichend Parkplätze am Dorfrand und die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich in fußläufiger Nähe zum Hafen.
Die angrenzende Naturschutzzone Lilleau des Niges bewahrt ein wichtiges Feuchtgebiet mit seltenen Vogelarten, die regelmäßig beobachtet werden können. Dieses Reservat zeigt, wie Salzmarschen vielen Lebewesen Raum bieten und nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch wertvoll sind.
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