École pratique des hautes études, Forschungseinrichtung in Paris, Frankreich.
Die École Pratique des Hautes Études ist ein Forschungsinstitut in Paris, das sich auf drei Hauptbereiche konzentriert: Naturwissenschaften, Geschichtswissenschaften und Religionsstudien. Die Schule verteilt ihre Aktivitäten auf mehrere Standorte in Frankreich und arbeitet an Fragen aus Europa, dem Mittelmeerraum und Asien.
Das Institut wurde 1868 unter der Herrschaft von Napoleon III gegründet, als der Bildungsminister Victor Duruy beschloss, ein auf Forschung ausgerichtetes Bildungssystem nach deutschen Vorbild zu schaffen. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt in der französischen höheren Bildung hin zu stärkerer wissenschaftlicher Spezialisierung.
Die Schule ist in Pariser akademischen Kreisen als Ort bekannt, an dem sich Studieren und Forschung eng verflechten, besonders in den Bereichen Archäologie und Geisteswissenschaften. Besucher können spüren, dass hier ein Austausch zwischen verschiedenen Wissensgebieten und internationalen Perspektiven stattfindet.
Die Schule nimmt Studenten ab 17 Jahren auf und bietet Programme vom Bachelor bis zur Promotion an. Der Campus Condorcet bietet Unterkunftsmöglichkeiten für diejenigen, die während ihres Studiums hier übernachten möchten.
Das Institut beschäftigt etwa 260 Lehrende, die rund 3000 Studierende in direktem Austausch betreuen und dabei Wissen in spezialisierten Forschungszentren erzeugen. Diese hohe Quote von Lehrenden zu Studierenden ermöglicht eine intensive persönliche Betreuung, die an größeren Universitäten selten zu finden ist.
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