Vals-les-Bains, Thermalstadt in Ardèche, Frankreich
Vals-les-Bains ist ein Kurort in der Ardèche, der zwischen den Flüssen Volane und Voltour auf etwa 427 Metern Höhe liegt. Die Stadt wird von der bergigen Landschaft der Region geprägt und verfügt über zahlreiche natürliche Mineralquellen.
Ein Fischer namens Pierre Brun entdeckte 1602 die heilenden Eigenschaften der lokalen Gewässer, als sie seine Nierensteine kurierte. Dies war der Startpunkt für die Entwicklung des Ortes als Thermalbad-Destination.
Die neoklassizistische Kirche mit Nussbaumorgeln prägt das Stadtbild, während das Maison Champanhet Ausstellungen über die traditionelle Lebensweise der Cévennes-Bewohner zeigt. Besucher können hier die Spuren einer bäuerlichen Vergangenheit in der heutigen Umgebung entdecken.
Die Stadt bietet drei ausgeschilderte Wanderwege an: den Wasserpfad, den Quellenpfad und den Kunstpfad, um die verschiedenen Aspekte des Ortes zu erkunden. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Wege durch unterschiedliche Gelände führen.
Der Ort besitzt etwa 145 unterschiedliche Mineralquellen, von denen eine besonders ungewöhnlich ist. Diese eine Quelle bricht natürlicherweise alle sechs Stunden aus, ein seltenes Phänomen, das Besucher im Stadtpark beobachten können.
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