Ardèche, Département in Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich
Ardèche ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten Frankreichs, der sich zwischen dem Rhônetal im Osten und dem Zentralmassiv im Westen erstreckt. Das Gelände reicht von Flussufern und Lavaplateaus bis zu Wäldern mit Eichen und Kastanien, die das Relief prägen.
Die Gegend wurde im März 1790 während der Französischen Revolution zu einem eigenen Verwaltungsbezirk, als die alten Provinzen neu organisiert wurden. Frühere Siedlungen reichen bis in die Römerzeit zurück, mit Handelswegen die dem Verlauf der Flüsse folgten.
In der Gegend werden traditionelle Kastanienfeste gefeiert, und auf Wochenmärkten verkaufen Bauern lokale Produkte wie Ziegenkäse und Wurstwaren. Die Küche verwendet häufig Kastanien, Pilze und Kräuter, die auf den bewaldeten Hängen wachsen und seit Generationen zur regionalen Ernährung gehören.
Reisende finden kleinere Städte als Ausgangspunkte für Wanderungen, Fahrten entlang der Schluchten oder Besuche alter Dörfer auf den Hügeln. Die Straßen sind oft kurvenreich, und im Hochsommer ist es ratsam, früh zu starten oder Aktivitäten am späten Nachmittag zu planen.
Die ältesten bekannten Höhlenmalereien Europas befinden sich hier in einer Grotte, die Tierdarstellungen zeigt, die vor etwa dreißigtausend Jahren entstanden sind. Der Zugang zur originalen Höhle ist begrenzt, doch eine vollständige Nachbildung erlaubt Besuchern, die Kunstwerke zu sehen.
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