Bahnhof Toulouse-Matabiau, Bahnhof im Zentrum von Toulouse, Frankreich
Der Bahnhof Toulouse-Matabiau ist ein Eisenbahnverkehrsknotenpunkt im Zentrum von Toulouse mit einer steinernen Fassade, auf der 26 regionale Wappendarstellungen die Hauptfront schmücken. Das Bauwerk erstreckt sich über mehrere Ebenen und ist durch verschiedene Gänge und Fahrstühle mit elf Bahnsteigen verbunden.
Der Bahnhof wurde ursprünglich 1856 eröffnet und zwischen 1903 und 1905 unter der Leitung des Architekten Marius Toudoire grundlegend umgebaut. Der Wiederaufbau erfolgte mit Steinen aus der antiken römischen Stadt Saintes.
Der Name Matabiau stammt von dem lateinischen Ausdruck mata-bios ab, der den Ort bezeichnet, wo der heilige Saturnius der Legende nach eine grausame Hinrichtung erlitt. Die Benennung des Ortes erinnert noch heute an diese frühe christliche Geschichte.
Am Bahnhof stehen Fahrstühle zur Verfügung, die den Zugang zu den Bahnsteigen 8 bis 11 ermöglichen, während eine direkte Verbindung zum Metronetz von Toulouse besteht. Reisende sollten sich ausreichend Zeit für die Orientierung in den verschiedenen Ebenen des Bahnhofs nehmen.
Die Fassade des Bahnhofs wurde mit Steinen aus einer römischen Stadt wieder aufgebaut, was ihr ein besonderes historisches Material verleiht. Diese Wiederverwendung antiker Materialien macht das Bauwerk zu einem ungewöhnlichen Beispiel für Architektur des frühen 20. Jahrhunderts.
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