Toulouse, Universitätsstadt in Okzitanien, Frankreich
Diese Stadt in Südfrankreich liegt am Zusammenfluss des Canal du Midi und der Garonne und erstreckt sich über zahlreiche Bezirke. Die rosafarbenen Ziegelfassaden prägen das Stadtbild, besonders in den engen Gassen der Altstadt und entlang der breiten Boulevards außerhalb des historischen Zentrums.
Die Römer gründeten hier eine Siedlung, die ab 418 zur Hauptstadt des westgotischen Königreichs wurde. Im Mittelalter wuchs die Stadt durch Handel mit Färberwaid, bevor sie im 16. Jahrhundert Teil des französischen Königreichs wurde.
In der Altstadt treffen sich die Leute auf großen Plätzen, wo an Markttagen regionale Produkte verkauft werden und Restaurants bis spät abends geöffnet bleiben. Das studentische Leben prägt das Viertel rund um die Place du Capitole, wo Cafés und Buchläden oft bis Mitternacht belebt sind.
Zwei U-Bahn-Linien verbinden die wichtigsten Viertel miteinander, und der Flughafen liegt etwa zwanzig Minuten außerhalb des Zentrums. Mehrere Bahnhöfe bieten Direktverbindungen nach Paris und in andere europäische Städte, wobei die meisten Züge am Hauptbahnhof Matabiau ankommen.
Vor den Toren der Stadt erinnert ein Wissenschaftszentrum mit einer lebensgroßen Nachbildung der Raumstation Mir an die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Einwohner nennen ihre Stadt oft La Ville Rose wegen der Farbe der Ziegelbauten, die bei Sonnenuntergang besonders intensiv leuchtet.
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