Les Abattoirs, Museum für moderne Kunst in Toulouse, Frankreich
Les Abattoirs nutzen die erhaltenen Backsteinbauten des ehemaligen städtischen Schlachthofs von Toulouse am linken Garonneufer. Die Fassade zeigt ein Satteldach auf dunklen Holzbalken, einen großen Rundbogen über drei rundbogigen Türen mit dunklen Metall-Glas-Rahmen und ein beiges Steinband am Sockel. Schilder weisen auf Buchhandlung und Auditorium hin.
Die Stadt kaufte 1826 ein Grundstück vom Hôpital de La Grave, 1827 wurde der Grundstein für Urbain Vitrys städtischen Schlachthof gelegt, 1832 erfolgte die Eröffnung. Jean Montariol leitete eine Sanierung und Erweiterung, die 1930 eingeweiht wurde. 1988 wurde der Schlachthof geschlossen, am 13. März 1990 als Monument historique eingetragen; 2000 eröffnete das Museum.
Der Name stammt vom städtischen Schlachthof, der hier bis 1988 in Betrieb war. Das 2000 eröffnete Museum bewahrt rund 3.880 Werke, von einem Gemälde Alberto Magnellis von 1934 bis zu Ankäufen Teresa Margolles' aus dem Jahr 2020. Die Sammlung entstand aus Schenkungen des Sammlers Anthony Denney und des Galeristen Daniel Cordier sowie aus den Beständen des früheren Frac Midi-Pyrénées und des regionalen Zentrums für Gegenwartskunst in Labège.
Das Museum nutzt die erhaltenen Gebäude des ehemaligen städtischen Schlachthofs am linken Garonne-Ufer außerhalb der Stadtmauern. Der Eingang liegt an der rotziegelnen Fassade, wo drei rundbogige Öffnungen verglaste Türen mit der Aufschrift „Les Abattoirs“ fassen; rechts sind ein Buchladen und ein Auditorium ausgeschildert. Das Gelände liegt in einem hochwassergefährdeten Bereich am Fluss.
Museum und Frac bewahren unter einem Dach getrennte Sammlungen auf: rund 3.880 Werke, von einem Bild Alberto Magnellis von 1934 bis zu Ankäufen Teresa Margolles' aus dem Jahr 2020. Der Bestand wuchs durch Schenkungen, darunter die des Sammlers Anthony Denney und des Galeristen Daniel Cordier, sowie durch die Sammlung des früheren centre régional d'art contemporain de Labège.
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