Notre-Dame de la Daurade, Neoklassizistische Basilika in Toulouse, Frankreich
Die Notre-Dame de la Daurade ist eine neoklassizistische Basilika in Toulouse, die sich an den Ufern der Garonne befindet und durch ihre siebenseitige Kapelle mit verzierten Säulen besticht. Das Innere zeigt harmonische Proportionen mit einer beeindruckenden Architektur, die Besucher beim Betreten sofort bemerken.
Das Gebäude stammt ursprünglich aus dem 5. Jahrhundert und war zunächst einem heidnischen Tempel geweiht, bevor es unter Kaiser Honorius zur christlichen Kirche umgewandelt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Kirche mehrere Umbauten und Restaurierungen, bis sie schließlich ihre heutige neoklassizistische Form erhielt.
Die Basilika beherbergt eine schwarze Madonna-Statue, die nach der Französischen Revolution als Ersatz für das zerstörte Original aufgestellt wurde. Pilger und Besucher verehren diese Figur noch immer, die einen wichtigen Platz in der religiösen Hingabe der Region einnimmt.
Die Basilika ist täglich für Besucher geöffnet und verfügt über zwei Orgeln, die regelmäßig für Musikaufführungen genutzt werden. Der Standort direkt an der Garonne macht ihn leicht erreichbar und bietet eine ruhige Atmosphäre zum Erkunden.
Der Name Daurade leitet sich von Deaurata ab, was sich auf die goldenen Mosaiken bezieht, die das ursprüngliche Kircheninnere aus dem 5. Jahrhundert schmückten. Dieses vergangene Pracht ist in historischen Aufzeichnungen dokumentiert, obwohl die ursprünglichen Mosaiken längst verloren gingen.
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