Pont Neuf, Steinbrücke in Toulouse, Frankreich
Die Pont-Neuf ist eine steinerne Bogenbrücke über die Garonne in Toulouse mit sieben Bögen aus Steinblöcken und runden Öffnungen in den Pfeilern. Das Bauwerk erstreckt sich über 220 Meter und verbindet beide Flussseiten mit durchgehender Fahrbahn und Fußwegen.
Der Bau begann 1544 unter König Franz I., der das Projekt initiierte, um Truppenbewegungen während möglicher Konflikte mit Spanien zu erleichtern. Die fertiggestellte Brücke wurde zu einer wichtigen Verkehrsader und prägte das Stadtbild von Toulouse für Jahrhunderte.
Die Brücke zeigt die Entwicklung vom Mittelalter zur Neuzeit, da sie ohne Bebauung errichtet wurde und Menschen sowie Waren frei bewegen konnten. Heute können Besucher diese offene Gestaltung noch erleben und verstehen, wie sich Brückenbau verändert hat.
Man kann die Brücke zu Fuß oder mit dem Auto überqueren und dabei den Fluss von gekennzeichneten Aussichtspunkten entlang der Struktur beobachten. Der Bau ist gut zugänglich und bietet auf beiden Seiten einfache Wege zum Überqueren oder Verweilen.
Die Brücke verfügt über spezielle Wasserdurchlasssysteme mit überlagerten Ausgüssen und widerstand der verheerenden Flutkatastrophe von 1875. Diese Ingenieursleistung ermöglichte dem Bauwerk, eine der schwerwiegendsten Naturkatastrophen der Region zu überstehen.
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