Jardin japonais de Toulouse, Japanischer botanischer Garten im Compans-Caffarelli Viertel, Toulouse, Frankreich.
Der Jardin Japonais de Toulouse ist ein japanischer Garten im Viertel Compans-Caffarelli, der rund 7000 Quadratmeter umfasst und traditionelle Elemente wie Wasserbecken, Steingruppen und geformte Gehölze vereint. Er liegt innerhalb des größeren Parks Compans-Caffarelli und zeigt Pflanzen aus Ostasien neben klassischen Bauwerken wie einem Teehaus und einer roten Holzbrücke.
Der Garten entstand ab 1981 auf einem Gelände, das zuvor militärisch genutzt wurde, und wurde von Bürgermeister Pierre Baudis in Auftrag gegeben. Die Anlage orientierte sich an japanischen Vorbildern aus der Muromachi-Zeit und brachte asiatische Formen nach Südfrankreich.
Der Name erinnert an Pierre Baudis, den Bürgermeister, der das Projekt ins Leben rief, während die Gestaltung den Gärten Kyotos aus dem 14. und 15. Jahrhundert nachempfunden ist. Besucher können durch Wege schlendern, die zwischen Kiefern und Bambus hindurchführen, und dabei die Teichbrücke überqueren, wo Koi-Fische schwimmen.
Der Eintritt ist frei, und die Anlage öffnet jeden Morgen um acht Uhr, wobei sie je nach Jahreszeit zwischen 18 und 21 Uhr schließt. Die meisten Bereiche sind auf befestigten Wegen zugänglich, doch einige schmale Pfade können bei Regen rutschig werden.
Die Anlage erhielt das offizielle Label Jardin Remarquable für ihre Sammlung ostasiatischer Pflanzen, die in südfranzösischen Städten selten anzutreffen sind. Manche Gehölze stammen direkt aus Japan und wurden für das Klima der Garonne-Region angepasst.
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