Auris, Berggemeinde in Isère, Frankreich
Auris ist eine Berggemeinde im französischen Département Isère, gelegen auf etwa 1.300 Metern Höhe in den französischen Alpen. Das Dorf besteht aus einigen kleinen Weilern, die von Wäldern und alpinen Wiesen umgeben sind und auf einem Hangplateau über dem Romanchetal liegen.
Der Ort wird erstmals 1076 in schriftlichen Quellen erwähnt und trägt seinen Namen nach dem heiligen Julian, dem Schutzpatron der Gemeinde. Im Laufe der Jahrhunderte blieb Auris ein kleines Bergdorf, das erst im 20. Jahrhundert durch die Entwicklung des Skitourismus neuen Aufschwung erlebte.
Die Gemeinde gehört zum Skigebiet Alpe d'Huez, einem der bekanntesten Wintersportgebiete der französischen Alpen. Wer das Dorf im Winter besucht, erlebt den Alltag einer Berggemeinde, die eng mit dem Skitourismus verbunden ist.
Auris ist über kurvenreiche Bergstraßen erreichbar, die im Winter bei Schneefall schwer befahrbar sein können. Wer das Dorf außerhalb der Skisaison besucht, findet eine ruhigere Umgebung, sollte aber bedenken, dass viele Einrichtungen dann geschlossen sind.
Im 19. Jahrhundert lebten in Auris fast 800 Menschen, viele davon zogen im Winter als wandernde Händler durch die Region, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dieser saisonale Fernhandel war in den Alpendörfern dieser Zeit weit verbreitet und prägte das soziale Leben der Gemeinschaft.
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