Chambon-Talsperre, Stausee in Isère, Frankreich
Der Lac du Chambon ist ein künstlicher See in den Französischen Alpen, der sich auf 1.040 Metern Höhe in der Isère erstreckt und von einem Damm gestaut wird. Das Gewässer bietet Wassersportmöglichkeiten und ist von Bergen umgeben, die sich in der ruhigen Oberfläche spiegeln.
Der Dammbau begann 1929 und wurde 1935 fertiggestellt und schuf dieses große Wasserspeicherbecken in den Alpen. Das Projekt veränderte die Region dauerhaft und führte zur Gründung eines wichtigen Erholungsgebietes für die umliegenden Gegenden.
Das Wasser bedeckt heute Überreste von drei früheren Dörfern: Chambon, Dauphin und Parizet, deren Grundmauern manchmal sichtbar werden. Bei Wartungsarbeiten sinkt der Wasserspiegel ab und gibt Blicke auf alte Gebäudereste und vergessene Wege frei, die sonst unter der Oberfläche liegen.
Das Ufer bietet Zugang zu Wassersport mit Kanus, Kajaks und Tret-booten, die vor Ort gemietet werden können. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Juni bis September, wenn das Wetter trocken und die Wassertemperaturen angenehm sind.
Unter dem Wasser liegt eine alte Straße, die die versunkenen Dörfer einst miteinander verband. Diese Pfade werden bei Wartungsarbeiten sichtbar und bieten einen faszinierenden Blick auf die verlorene Landschaft.
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