Pic de la Grave, Alpengipfel im Nationalpark Ecrins, Frankreich.
Pic de la Grave ist ein Berggipfel in den französischen Alpen mit einer Höhe von 3.628 Metern. Die Nordwand überragt den Gletscher der Girose und bildet eine markante Kulisse in diesem Teil des Hochgebirges.
Der Berg wurde 1864 von Alpinist Edward Whymper und seinem Team erstmals dokumentiert erklommen. Diese Besteigung markierte einen Wendepunkt im alpinen Bergsteigen und prägte die frühe Geschichte des Bergsports in der Region.
Der Berg dient als Übungsgelände für Bergsteiger zur Entwicklung winteralpiner Fähigkeiten, wobei lokale Bergführer traditionelle Klettertechniken weitergeben.
Der Weg zum Gipfel startet vom Col des Ruillans auf 3.200 Metern, das über eine Seilbahn von La Grave-la Meije erreichbar ist. Kletterer sollten Steigeisen und Eisäxte mitbringen, da das Gelände vereist und technisch anspruchsvoll ist.
Der Aufstieg erfordert das Überqueren einer Bergschrund, einer kluftartigen Spalte zwischen Gletscher und Fels. Von dort aus bietet sich ein weiter Blick über die umliegenden Gipfel bis zum Mont Blanc und zur Barre des Ecrins.
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