Aiguille du Plat de la Selle, Alpengipfel im Massif des Écrins, Frankreich.
Die Aiguille du Plat de la Selle ist ein 3.596 m hoher Gipfel im Massif des Écrins in den Dauphiné-Alpen. Die obere Hälfte besteht aus dunkelgrauem bis fast schwarzem Fels, der in gezackte Grate und Rinnen mit Schneestreifen zerfällt; eine breite verschneite Schulter zieht nach rechts hinab, während die linke Flanke in beschatteten Fels- und Schneehängen abfällt. Sie ist der höchste Gipfel, der ganz im Département Isère liegt, und trennt das Vallon de la Selle vom Vénéon-Tal oberhalb von Saint-Christophe-en-Oisans.
Henri Cordier gelang am 28. Juni 1876 die Erstbesteigung, begleitet von den Bergführern Jakob Anderegg und Andreas Maurer. Die Nordwand wurde 1937 erstmals von Maurice Fourastier, Henri Le Breton und R. Nicolet durchstiegen. Die Zustiege beginnen in Saint-Christophe-en-Oisans oder an der Soreiller-Hütte.
Der Name „Plat de la Selle“ verweist auf die flache Terrasse des Selle-Tals, über dem der Gipfel oberhalb von Saint-Christophe-en-Oisans aufragt. Er ist der höchste Gipfel, der vollständig im Département Isère liegt, worauf örtliche Bergsteiger verweisen. Aufstiege beginnen im Dorf oder an der Soreiller-Hütte.
Der Gipfel erfordert technische Bergsteigerausrüstung und Erfahrung mit alpinen Routen, da die Wege steil und exponiert sind. Besucher sollten sich mit Bergwanderkarten vertraut machen und bevorzugt mit erfahrenen Führern oder in Gruppen aufsteigen.
Mit 3.596 m ist er der höchste Gipfel, der vollständig im Département Isère liegt; er trennt das Vallon de la Selle vom Vénéon-Tal oberhalb von Saint-Christophe-en-Oisans. Die Erstbesteigung gelang am 28. Juni 1876 Henri Cordier mit Jakob Anderegg und Andreas Maurer; die Nordwand wurde erst 1937 von Maurice Fourastier, Henri Le Breton und R. Nicolet durchstiegen.
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