Roche de la Muzelle, Berggipfel in Isère, Frankreich
Die Roche de la Muzelle ist ein Berg im Massif des Écrins und erhebt sich auf etwa 3.465 Meter Höhe. Von oben bietet sich ein weites Panorama über die Bergketten und Gletscher der Region, wobei der Aufstieg über Grashänge und später über Gletscherflächen führt.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1875, als englische Bergsteiger mit Schweizer Führern den Gipfel erreichten. Das Nordostgrat-Route wurde später von Alpinisten etabliert und trägt bis heute die Namen ihrer Erschließer.
Der Berg stellt ein zentrales Element des französischen Alpinismus dar, mit seiner Nordostroute, die 1928 von den Bergsteigern Bouvier und Clerc erschlossen wurde.
Der Aufstieg startet von einer Berghütte in etwa 2.115 Metern Höhe, von wo aus man auf Grashalden und später auf dem Gletschereis aufsteigt. Die beste Zeit zum Klettern liegt zwischen Sommer und frühem Herbst, wenn die Gletscher stabiler und die Bedingungen sicherer sind.
Der Gipfel hat eine charakteristische pyramidenförmige Silhouette, die sich deutlich von der umgebenden Berglandschaft abhebt. Ein ständiger Gletscher bedeckt die Nordseite und prägt das Aussehen des Berges von vielen Blickpunkten aus der Region.
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