Tête des Fétoules, Berggipfel in Isère, Frankreich
Die Tête des Fétoules ist ein 3.459 Meter hoher Gipfel im Massif des Écrins in den französischen Alpen. Sie steigt in zwei Spitzen auf: links ein niedrigerer, schmaler Gipfel aus dunklem Fels, in der Mitte ein breiter, gerundeter, schneebedeckter Hauptgipfel, dessen linke Flanke eine glatte Schneehänge bildet. Rechts fällt der Grat in fast senkrechten Felswänden ab, in deren engen Rinnen Schnee haftet.
Der Berg wurde erstmals am 29. August 1876 von Emmanuel Boileau de Castelnau bezwungen und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der französischen Alpenerkundung. Diese frühe Besteigung gehört zu den bedeutenden Momenten der alpinen Erkundung im 19. Jahrhundert.
Der Gipfel liegt auf dem Grat, der das Vallon des Étages im Osten vom Vallon de la Lavey im Westen trennt, neben der Tête de l'Étret. Der Name Fétoules bezeichnet den Berg selbst; auf dem Gipfel stehen weder Gebäude noch Kapelle noch beschrifteter Stein.
Die Besteigung erfordert spezialisierte Ausrüstung für Gletscherklettern und dauert mindestens zwei Tage, beginnend von einem Parkplatz nahe der Refuge de La Lavey bei Champhorent. Die Route führt durch das Vallon de la Lavey und setzt Höhenaklimatisation sowie Erfahrung im alpinen Bergsteigen voraus.
Die Tête des Fétoules trennt das Vallon des Étages im Osten vom Vallon de la Lavey im Westen, eine Wasserscheide, die sie mit der Tête de l'Étret und weiteren Gipfeln teilt. Ihren 3.459 m hohen Gipfel erreichte Emmanuel Boileau de Castelnau erstmals am 29. August 1876.
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