Nationalpark Écrins, Nationalpark im Südosten Frankreichs
Der Écrins-Nationalpark erstreckt sich über weite Hochgebirgsflächen mit Gipfeln jenseits der 3000 Meter und ausgedehnten Gletscherflächen in den französischen Alpen. Die Landschaft besteht aus steilen Hängen, schmalen Bergseen und dichten Wäldern im unteren Bereich, die in Geröllfelder und Schneehänge weiter oben übergehen.
Das geschützte Gebiet wurde 1973 eingerichtet, um das Hochgebirge zwischen den Départements Isère und Hautes-Alpes zu bewahren. Vor dieser Zeit dienten dieselben Zonen jahrhundertelang der Weidewirtschaft und der Durchquerung durch Händler und Hirten.
Der Name Écrins stammt aus einer alten Bezeichnung für die rauen Felswände und spitzen Grate der Region und hat sich über die Jahrhunderte kaum verändert. Heute steht der Begriff für ein Netz von Pfaden und Weiden, die jedes Frühjahr wieder von Rindern und Schafen genutzt werden und das Bild der Täler prägen.
Das Wegenetz durchzieht mehrere Höhenstufen und lässt sich in den warmen Monaten leichter begehen, während im Winter Schnee viele Bereiche unzugänglich macht. Berghütten entlang der Routen bieten Unterkunft und eine Gelegenheit zur Pause, wenn Tagesetappen länger ausfallen.
Die Barre des Écrins mit ihren über 4000 Metern ist ein Ziel für erfahrene Bergsteiger und bietet eine Aussicht über weite Eisfelder. Mehrere Gletscher rund um diesen Gipfel zeigen deutlich die Rückzugsspuren der letzten Jahrzehnte und ziehen sich langsam aus den Tälern zurück.
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