Pic Sans Nom, Alpengipfel in Hautes-Alpes, Frankreich
Der Pic Sans Nom ist ein Alpengipfel in den Hautes-Alpes, der sich auf 3.913 Metern Höhe in der Massif-des-Écrins-Kette erhebt. Steile nördliche Felswände und Gletscher prägen sein Erscheinungsbild.
Der erste Aufstieg gelang 1877 einer Gruppe von vier Bergsteigern, darunter J.-B. Colgrove und Richard Pendlebury. Dieser erfolgreiche Aufstieg im späten 19. Jahrhundert machte den Berg erstmals bekannt.
Der Berg liegt im geschützten Gebiet des Écrins-Nationalparks und zieht Alpinisten aus verschiedenen Ländern an. Der Name selbst spricht von einer Zeit, als dieser Gipfel weniger bekannt war als seine berühmteren Nachbarn.
Die südöstliche Route bietet die einfachste Aufstiegsmöglichkeit und wird als PD (Peu Difficile) klassifiziert. Die beste Zeit für Besuche ist während der Sommermonate, wenn die Wege und Gletscher begehbar sind.
Drei unterschiedliche Gletscher umgeben den Berg: Glacier Noir im Norden und Glacier du Coup de Sabre sowie Glacier de Sialouze auf den südlichen Hängen. Diese mehrfache Gletscherumgibung macht ihn zu einem der eindrucksvollsten Berge in der Region.
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