Grande aiguille de la Bérarde, Alpengipfel im Écrins-Massiv, Frankreich.
Die Grande aiguille de la Bérarde ist eine Felspyramide im Écrins-Massiv mit einer Höhe von 3.421 Metern und steilen Wänden, die sich über dem Dorf La Bérarde erheben. Das Gestein besteht aus hartem Granit mit zahlreichen Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
Der Berg wurde erstmals am 20. Juni 1873 von T. Cox und R. und W.M. Pendlebury erreicht, die von den Führern Peter Baumann und Josef Marie Lochmatter begleitet wurden. Diese frühe Besteigung markierte den Beginn der modernen Klettergeschichte an diesem Ort.
Der Berg zieht Kletterer aus der ganzen Welt an, die hier an Felswänden trainieren und ihre Techniken verfeinern. Die Gemeinde La Bérarde ist seit langem ein Treffpunkt für Menschen, die sich der Bergsteigerei verschrieben haben.
Die Besteigung dauert etwa 9 bis 12 Stunden ab La Bérarde mit einem Höhengewinn von etwa 1.750 Metern und erfordert vollständige Bergsteiggerausrüstung. Das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern, daher sollten Bedingungen vor dem Start überprüft werden.
Die Nordwand ist eine beliebte Skitouren-Route, die 1971 zum ersten Mal von Alain Charbonnier durchquert wurde. Diese Strecke kombiniert Ski- und Bergsteigerfähigkeiten und ist nur für erfahrene Alpinisten geeignet.
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