Parc des Buttes-Chaumont, Stadtpark im 19. Arrondissement, Frankreich
Der Parc des Buttes-Chaumont ist ein Stadtpark im 19. Arrondissement von Paris mit einem künstlich angelegten See, steil aufragenden Felsen und einer bewaldeten Insel in der Mitte. Brücken verbinden die Wege miteinander, während Wasserfälle zwischen den Hängen hervortreten und Grotten sich in den künstlichen Klippen öffnen.
Das Gebiet diente bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Gipsbruch und Müllhalde, bevor es unter Napoleon III. im Jahr 1867 zum Park umgestaltet wurde. Die Arbeiten dauerten vier Jahre und verwandelten das verlassene Gelände in einen öffentlichen Garten.
Der Name erinnert an die kahlen Hügel, die hier einst das Gelände prägten, bevor es in einen Garten umgewandelt wurde. Familien kommen heute zum Picknicken auf den Rasenflächen, während andere die Pfade entlang des Wassers oder hinauf zum Tempel nutzen.
Mehrere Eingänge an der Rue Botzaris, der Rue Manin, der Rue de Crimée und der Avenue Simon-Bolivar führen in den Park, wobei die Metrostationen Buttes Chaumont und Botzaris in der Nähe liegen. Die Wege steigen zum Teil steil an, besonders der Aufstieg zur Insel und zum Tempel erfordert Kondition.
Die 63 Meter lange Hängebrücke über den See, acht Meter über dem Wasser, wurde von Gustave Eiffel entworfen. Der zweite Übergang, eine zwölf Meter lange Steinbrücke 22 Meter über dem See, hieß bald „Selbstmordbrücke“ und ist heute mit Drahtgeflecht gesichert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.753 Mitwirkenden weltweit.
