Dives-sur-Mer, französische Gemeinde im Département Calvados
Dives-sur-Mer ist eine kleine Stadt an der Normandieküste, gelegen an der Mündung des Flusses Dives zwischen Cabourg und Houlgate. Das Zentrum wird geprägt durch mittelalterliche Markthallen aus dem 15. Jahrhundert, die noch heute für Märkte genutzt werden, sowie durch die Kirche Notre-Dame aus dem 11. Jahrhundert, in der sich eine alte Christus-Statue befindet.
Die Stadt war ein wichtiger Hafen, von dem 1066 Wilhelm der Eroberer mit seinen Truppen nach England aufbrach. Die Kirche Notre-Dame wurde 1067 erbaut und entwickelte sich besonders nach einer lokalen Legende, als Fischer im Jahr 1001 eine Christusstatue aus dem Meer zogen.
Der Ort trägt den Namen nach dem Fluss Dives und seiner Lage an der Küste. Heute ist das Stadtbild geprägt von alten Steinbauten, Markthallen und engen Gassen, in denen man die Verbindung zur Vergangenheit unmittelbar spürt.
Der Samstag ist der beste Wochentag für einen Besuch, wenn die traditionellen Märkte mit Gemüse, Blumen und lokalen Handwerksprodukten die Straßen füllen. Die Stadt hat Fußwege entlang des Flusses und des Hafens, wo man spazieren kann, ohne die Besucherzentren verlassen zu müssen.
Nach einer Legende zogen Fischer im Jahr 1001 eine seltene Christusstatue aus ihren Netzen, was zum Bau einer Kirche führte und Pilger anzog. Die Statue wurde später verbrannt, doch das Ereignis ist in der Erinnerung der Stadt so lebendig geblieben, dass eine Nachbildung heute in der Kirche zu sehen ist.
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