Lacanau, Küstenstadt in Gironde, Frankreich
Lacanau ist eine Gemeinde im Département Gironde entlang der Atlantikküste. Das Gebiet erstreckt sich vom Ozean bis zu einem großen Binnensee und umfasst weite Kiefernwälder, sandige Dünen und mehrere getrennte Ortsteile.
Die Siedlung entwickelte sich ursprünglich rund um den gleichnamigen See im Landesinneren. Während des Ersten Weltkriegs entstand hier ein Marinefliegerhorst, der Wasserflugzeuge für den Einsatz über dem Atlantik betrieb.
Der Name stammt vom gaskonischen Wort für See und beschreibt die Lage zwischen Meer und Binnengewässer. Einheimische unterscheiden deutlich zwischen dem älteren Dorfkern im Landesinneren und der modernen Strandgemeinde, die sich erst im zwanzigsten Jahrhundert entwickelt hat.
Ein Netz von Radwegen verbindet die einzelnen Ortsteile miteinander und führt durch die Wälder bis zum Strand. Die Wege sind meist flach und gut geeignet, um das gesamte Gemeindegebiet ohne Auto zu erkunden.
Jedes Jahr im August findet hier ein internationaler Surfwettbewerb statt, bei dem Athleten aus der ganzen Welt in den atlantischen Wellen antreten. Das Naturschutzgebiet am See dient währenddessen als Ruhezone für Zugvögel, die auf ihrem Weg entlang der Küste hier eine Pause einlegen.
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