Limeuil, Gemeinde in der Dordogne, Nouvelle-Aquitaine, Frankreich
Limeuil ist eine Gemeinde im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine, gelegen an der Mündung der Vézère in die Dordogne. Das Dorf erstreckt sich auf einem Hügel und ist geprägt von Steinhäusern, gepflasterten Gassen und drei erhaltenen mittelalterlichen Toren.
Der Standort an der Flussgabelung war schon in der Vorgeschichte besiedelt, wie Felszeichnungen aus der Magdalénien-Zeit belegen. Im Mittelalter wurde Limeuil zu einer befestigten Stadt, und im 19. Jahrhundert erlangte der Flusshafen Bedeutung als Umschlagplatz für Waren auf dem Weg nach Bordeaux.
Die Jardins Panoramiques, angelegt auf dem Gelände einer alten Burg, bieten Blicke auf den Zusammenfluss von Dordogne und Vézère. Verschiedene Themenbereiche, darunter ein mittelalterlicher Garten, wechseln sich entlang der Wege ab.
Das Dorf liegt am besten zu Fuß zu Erkunden, da die Gassen eng und steil sind. Ein Fahrradweg verbindet Limeuil mit anderen Orten der Region und eignet sich gut für eine Tagestour entlang des Flussufers.
Die Kapelle Saint-Martin, die am Ende des 12. Jahrhunderts erbaut wurde, soll zur Sühne für die Ermordung von Thomas Becket, dem Erzbischof von Canterbury, errichtet worden sein. Diese Verbindung zu einem der bekanntesten politischen Morde des mittelalterlichen Englands ist bis heute am Ort spürbar.
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