Le Tréport, Küstengemeinde in Seine-Maritime, Frankreich
Le Tréport ist eine Gemeinde an der Mündung der Bresle in der Seine-Maritime, wo der Fluss in den Ärmelkanal mündet. Weiße Kreidefelsen steigen bis zu 106 Meter über dem Meeresspiegel auf und rahmen die Küste ein, während sich der Ort zwischen Klippe und Wasser erstreckt.
Der Ort entstand im Mittelalter als Hafen und trug ursprünglich den Namen Ulterior Portus. Während des Mittelalters widerstand die Siedlung mehreren englischen Angriffen, die ihre strategische Bedeutung als Küstenort unterstrichen.
Der Name leitet sich von Ulterior Portus ab, was auf die Lage am äußersten Punkt der Küste hinweist. Die drei Häfen prägen heute das Stadtbild: Fischer legen morgens an, Segler nutzen den Yachthafen und Frachter löschen ihre Ladung am Handelskai.
Ein Standseilbahnsystem verbindet den unteren Teil der Stadt mit den oberen Abschnitten und erleichtert den Aufstieg zur Klippe. Das System verkehrt das ganze Jahr und bietet eine Alternative zu den steilen Treppen und Straßen.
Der Fischmarkt zeigt jeden Morgen den Fang der lokalen Boote, die nachts im Ärmelkanal unterwegs waren. Restaurants und Händler kaufen direkt vor Ort ein, sodass Besucher die Fische und Meeresfrüchte oft noch am selben Tag auf den Tellern finden.
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