Département Seine-Maritime, Verwaltungsdepartement in der Normandie, Frankreich
Seine-Maritime ist ein Verwaltungsbezirk in der Normandie, der sich von der Mündung der Seine bis zur Kreideküste des Ärmelkanals erstreckt. Dieser Bereich umfasst die Hafenstadt Le Havre, die historische Stadt Rouen und mehrere kleinere Küstenorte, die zwischen Flussufer und Klippen verteilt liegen.
Der Bezirk entstand 1790 während der Neuordnung Frankreichs durch die Revolution und trug bis 1955 den Namen Seine-Inférieure. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Le Havre stark bombardiert, was zu einem umfassenden Wiederaufbau in den Nachkriegsjahren führte.
Der Name verbindet die Seine mit dem Meer und erinnert an die Rolle der Wasserwege für Handel und Fischerei. Wer heute die Küstenstädte besucht, sieht alte Hafenviertel neben modernen Anlagen, Fischmärkte und Werften, die noch immer den Alltag der Region prägen.
Die Region erreicht man von Paris aus mit dem Zug in etwa zwei Stunden, wobei die Bahnlinien nach Le Havre und Rouen die Hauptrouten bilden. Küstenstraßen verbinden die einzelnen Orte miteinander und bieten Aussichtspunkte entlang der Klippen, die bei guter Sicht das offene Meer zeigen.
Die weiße Küste zwischen Dieppe und Étretat zeigt natürliche Bögen und Nadeln aus Kreide, die über Jahrtausende durch Wellen geformt wurden. An manchen Stellen reicht das Grasland direkt bis zur Klippe, während darunter schmale Kieselstrände liegen, die nur bei Ebbe zugänglich sind.
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