Soulac-sur-Mer, Küstengemeinde in Gironde, Frankreich
Soulac-sur-Mer ist eine Gemeinde an der Atlantikküste im Département Gironde, die für ihre Badestrände und ihre Basilika aus romanischer Zeit bekannt ist. Die Ortschaft erstreckt sich entlang eines schmalen Küstenstreifens, der von Dünen und Kiefernwald begrenzt wird.
Benediktinermönche gründeten hier im 11. Jahrhundert eine Abtei, nachdem eine frühere römische Siedlung im Meer versunken war. Die Kirche wurde später von Sand verschüttet und erst Mitte des 19. Jahrhunderts wieder freigelegt.
Die Bezeichnung Fin-des-Terres verweist auf die exponierte Lage am westlichen Rand der Gironde-Halbinsel, wo die Küste direkt dem Atlantik zugewandt ist. Der lange Sandstrand mit seinen Wellen zieht im Sommer viele Besucher an, die hier baden oder mit Brettern über das Meer gleiten.
Die Basilika liegt im Ortskern und ist an den meisten Tagen geöffnet, während die Strandabschnitte frei zugänglich bleiben. Im Hochsommer füllen sich die Straßen und Parkplätze rasch, sodass ein frühzeitiger Besuch am Vormittag ratsam ist.
Rund um die Basilika stehen zahlreiche Villen aus der Belle Époque, die an die Zeit erinnern, als wohlhabende Familien aus Bordeaux hier ihre Sommerfrische verbrachten. Die Holzfassaden und Türmchen dieser Häuser prägen bis heute das Ortsbild entlang der ruhigeren Gassen.
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