Limay, französische Gemeinde
Limay ist eine kleine französische Gemeinde im Département Yvelines, gelegen im Arrondissement Mantes-la-Jolie an der Seine. Das Stadtbild zeigt traditionelle Häuser mit Ziegeldächern, lokale Geschäfte und mehrere historische Gebäude wie die Kirche Saint-Aubin aus dem 12. Jahrhundert und eine alte Brücke aus dem 17. Jahrhundert, die das Stadtgefüge prägt.
Limay wurde in der Vorgeschichte besiedelt, wie Steinfunde belegen, und entwickelte sich über Jahrhunderte durch Landwirtschaft und kleine Industrien. Ein Kloster wurde im 14. Jahrhundert gegründet und später zum Schloss Château des Célestins umgebaut, während Brücken und Wege den Flussverkehr seit dem Mittelalter prägten.
Der Name Limay stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf den Fluss, der die Stadt prägt. Die Bewohner treffen sich regelmäßig auf dem Marktplatz und im Rathaus, wo das tägliche Leben der Gemeinde sichtbar wird.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und bietet einfache Orientierung durch sein überschaubares Straßennetz mit traditionellem Zentrum rund um Marktplatz und Rathaus. Besucher sollten die grünen Bereiche wie den Park Château des Célestins und die Naturschutzzone nutzen, die unabhängig von den Jahreszeiten zu erkundigen Wanderungen einladen.
Der Flusshafen von Limay ist ein aktiver moderner Umschlagplatz für Getreide, Autoteile und Baumaterialien, was die industrielle Bedeutung dieser Kleinstadt für die regionale Logistik zeigt. Dieses wenig beachtete Merkmal macht sie zu einem funktionierenden Handelsknoten abseits der touristischen Routen.
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