Château Villette, Schloss aus dem 17. Jahrhundert in Condécourt, Frankreich
Château Villette ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert auf einem bewaldeten Anwesen mit zwei Seen und einer Springbrunnenanlage. Das Gebäude zeigt Pavillons mit Mansard-Dächern aus Schiefer, eine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert und ein Orangerie-Gebäude.
Der Architekt François Mansart entwarf das Schloss zwischen 1663 und 1669 für den Grafen d'Aufflay. Nach Mansarts Tod fügte sein Neffe Jules Hardouin-Mansart später weitere Bereiche hinzu.
Der Name Villette bezieht sich auf das alte feste Haus des Ortes, nicht auf eine Familie: Die Herrschaft wurde 1609 an Jean Dyel verkauft, dessen Sohn, Graf von Auffay, das heutige Schloss errichten ließ. Im 18. Jahrhundert ging das Gut an die Familie Grouchy über: Sophie de Grouchy heiratete hier den Philosophen Nicolas de Condorcet, und Condorcet, Cabanis und Mazzei trafen sich im Schloss.
Das Schloss ist privat und nicht öffentlich zugänglich; das Innere lässt sich nur besichtigen, wenn man das Anwesen für eine private Veranstaltung wie eine Hochzeit oder ein Fotoshooting bucht. Es liegt an der Route de la Maison-Blanche in Condécourt, rund 40 km nordwestlich von Paris. Das Gebäude ist als Monument historique eingetragen, der Zugang wird daher mit den Eigentümern vereinbart und nicht über einen Kartenverkauf.
Das Schloss ist nicht öffentlich zugänglich; nur wer eine private Veranstaltung wie eine Hochzeit oder ein Fotoshooting bucht, kann das Innere sehen. Die Anlage und ihre Gebäude dienten vielen Filmen und Serien als Kulisse, darunter The Da Vinci Code (2006), wo es das Haus von Sir Leigh Teabing ist.
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