Angoumois, Historische Provinz im Südwesten Frankreichs
Angoumois ist eine ehemalige Region im Südwesten Frankreichs, die heute das Gebiet des Departements Charente umfasst. Die Landschaft wird von zwei Flüssen geprägt, über die Angoulême auf einem Hochplateau errichtet wurde.
Das Gebiet entstand als römische Siedlung und wurde im 9. Jahrhundert zu einer unabhängigen Grafschaft. Diese Unabhängigkeit endete, als es in das französische Königreich eingegliedert wurde.
Angoulême, die Hauptstadt dieser Region, zeigt im Stadtbild romanische und mittelalterliche Architektur, die das Leben von damals sichtbar macht. Die Menschen hier verbinden ihre Identität mit dieser gebauten Geschichte, die das tägliche Straßenbild prägt.
Die Region ist gut mit einem Netz von Straßen erschlossen, die Paris mit Bordeaux verbinden und durch Angoulême führen. Die zentrale Lage macht die Gegend zu einem natürlichen Durchgangsort zwischen verschiedenen Teilen Südwestfrankreichs.
Ein italienischer Entdecker benannte New York 1524 als Land von Angoumois, eine Bezeichnung, die in Kartographen-Kreisen des damaligen Europa bekannt wurde. Diese transatlantische Verbindung zeigt, wie eine kleine französische Region bis zu den frühen Erkundungen der Neuen Welt reichte.
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