Gatteville-le-Phare, französische Gemeinde
Gatteville-le-Phare ist eine kleine Gemeinde in der Normandie an der Küste der Manche. Das Dorf wird von einem beeindruckenden Leuchtturm dominiert, der aus etwa 11.000 handgehauenen Granitblöcken besteht und eine feste zylindrische Struktur bildet.
Der Leuchtturm wurde zwischen 1829 und 1834 erbaut, um Schiffe in der Manche zu führen und Seeleute vor Küstengefähren zu warnen. Seit seiner Fertigstellung dient die Struktur kontinuierlich zur Navigationshilfe und bleibt bis heute in Betrieb.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem Leuchtturm, der seit dem 19. Jahrhundert die Küste prägt und die Identität des Dorfes bestimmt. Die Einwohner haben eine starke Verbindung zur Seefahrtsgeschichte, die sich in ihrer täglichen Routine und in den lokalen Gesprächen widerspiegelt.
Der Zugang zum Leuchtturm erfolgt über eine lange Mole und es gibt einen Aufstieg mit 365 Stufen zum Gipfel, was etwa zehn Minuten dauert. Bei starkem Wind oder Gewittern wird der Turm aus Sicherheitsgründen geschlossen und ist daher am besten in ruhigem Wetter zu besuchen.
Der Leuchtturm ist mit einer Höhe von 75 Metern der zweithöchste in Frankreich und seine Lichtsignal ist von weitem sichtbar. Von der Plattform an der Spitze können Besucher das Val de Saire und das weite Meer überblicken, wobei sie das Gefühl haben, am Rande der Welt zu stehen.
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