Montsoreau, Gemeinde in Maine-et-Loire, Frankreich
Montsoreau ist eine Gemeinde im Département Maine-et-Loire im Westen Frankreichs, an der Stelle, wo die Vienne in die Loire mündet. Die Häuser aus weichem Tuffstein, die engen Gassen und das am Ufer gelegene Schloss prägen das Bild des Ortes.
Das Schloss von Montsoreau wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ersetzte eine ältere mittelalterliche Befestigungsanlage. Es war zunächst Adelssitz und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, bevor es schließlich zum Museum wurde.
Das Dorf ist für seine in den Fels gehauenen Troglodytenhäuser bekannt, die man noch heute im oberen Teil des Ortes sehen kann. Einige dieser Höhlen wurden in Pilzfarmen und Restaurants umgewandelt, die lokale Spezialitäten aus gefüllten Champignons anbieten.
Der Hauptplatz Place du Mail ist ein guter Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang der Uferpromenade. Parken ist in der Nähe des Platzes möglich, und sonntags findet dort ein lokaler Markt statt.
Alexandre Dumas hat Montsoreau in seinem Roman "La Dame de Monsoreau" verewigt und dem Schloss damit internationalen Ruhm verschafft. Das Schloss beherbergt heute ein Museum für zeitgenössische Kunst, das einen unerwarteten Kontrast zur historischen Architektur bietet.
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