Fumel, französische Gemeinde
Fumel ist ein kleiner Ort in Lot-et-Garonne, der auf einem Hügel liegt und das Tal mit den Flüssen Lot, Thèze und Lémance überblickt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über Hügel und Wälder mit engen gepflasterten Straßen, alten Steinbauten und mehreren historischen Kirchen sowie den Überresten einer mittelalterlichen Festung.
Der Ort wurde als Wehranlage gegründet und war während des Hundertjährigen Krieges zwischen französischen und englischen Kräften umstritten. Das Schloss wurde mehrfach angegriffen, zerstört und wieder aufgebaut, bevor es während der Renaissance modernisiert wurde.
Der Ort bewahrt eine lange Verbindung zu seinen mittelalterlichen Ursprüngen, die in den engen Gassen und alten Steinbauten sichtbar wird. Die Einwohner pflegen ihre Traditionen durch regelmäßige Märkte und Feste, wo lokale Handwerkswaren und regionale Produkte verkauft werden.
Die Anreise ist einfach auf der Straße möglich, und es gibt Parkmöglichkeiten in der Nähe der Hauptsehenswürdigkeiten. Beim Besuch sollte man bequeme Schuhe tragen, um die gepflasterten Gassen und Wanderwege durch die umliegende Landschaft zu erkunden.
Archäologische Funde zeigen, dass die Region seit etwa 30.000 Jahren besiedelt ist, was durch einen antiken menschlichen Schädel belegt wird. Später entstand hier die Sauveterrien-Kultur, eine besondere Siedlungsform zwischen 8000 und 5000 Jahren vor Christus.
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