Galerie nationale du Jeu de Paume, Kunstmuseum im Tuileriengarten, Frankreich
Die Galerie nationale du Jeu de Paume ist ein Kunstmuseum im Stil des Second Empire an der nordwestlichen Ecke des Jardin des Tuileries im ersten Arrondissement von Paris. Der Bau aus dem 19. Jahrhundert beherbergt heute Ausstellungsräume auf mehreren Ebenen mit hohen Decken und großen Fenstern zur Belichtung.
Die Anlage entstand 1861 unter Napoleon III. als Spielstätte für ein traditionelles Ballspiel. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zum Ausstellungsort für impressionistische Werke umgewandelt, bis diese später ins Musée d'Orsay überführt wurden.
Der Name des Museums verweist auf ein Ballspiel mit der flachen Hand, das hier früher gespielt wurde und später zum Tennis führte. Die Räume zeigen heute wechselnde Ausstellungen mit zeitgenössischen Fotografien und Videoarbeiten internationaler Künstler.
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags ab 11 Uhr und bleibt dienstags bis 21 Uhr geöffnet. Die Räume sind ebenerdig oder über Aufzüge erreichbar und bieten volle Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer.
Während der deutschen Besatzung zwischen 1940 und 1944 diente das Gebäude als Lager für Kunstwerke und Kulturgüter, die jüdischen Familien geraubt worden waren. Die Objekte wurden dort sortiert und für den Transport nach Deutschland vorbereitet.
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