Lille, Statue im 8. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Lille-Statue ist eine allegorische Bronzefigur von James Pradier im 8. Arrondissement von Paris. Sie gehört zu einer Reihe von Skulpturen, die französische Städte darstellen, und steht auf einem Sockel im öffentlichen Raum. Die Figur ist in klassischem Stil gearbeitet, mit Gewanddraperien und Attributen, die die nordfranzösische Stadt kennzeichnen.
Das Werk wurde 1836 geschaffen und 1838 eingeweiht, als Teil einer Kampagne zur Würdigung französischer Städte durch monumentale Kunst in der Hauptstadt. Diese Periode markierte einen Höhepunkt dieser künstlerischen Bewegung zur Feier regionaler Identitäten.
Die Statue zeigt Lille als weibliche Figur, die die klassische Ikonografie der Stadtrepräsentation des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Diese Darstellung war Teil einer größeren Tradition, städtische Identität durch künstlerische Werke im öffentlichen Raum zu verankern.
Die Bronze steht im Freien im 8. Arrondissement, an der Seite des Place de la Madeleine gegenüber der Kirche, und ist jederzeit ohne Eintritt zu sehen. Die Figur ruht auf einem Steinsockel; der Oberkörper ist einige Schritte zurück am besten zu erkennen, die beschriftete Basis liegt auf Augenhöhe.
Die Lille-Statue gehört zu einer Reihe von Skulpturen französischer Städte, die unter Ludwig Philipp für die Place de la Concorde in Auftrag gegeben wurden; die Figur stammt von James Pradier, der dort auch die Statue von Straßburg schuf. Das ursprüngliche Gipsmodell wird im Palais des Beaux-Arts in Lille aufbewahrt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.972 Mitwirkenden weltweit.