Pons, Mittelalterliche Festungsstadt in Charente-Maritime, Frankreich
Pons ist eine Gemeinde auf einem Felsenhügel über dem Tal der Seugne im Département Charente-Maritime, westlich von Bordeaux. Der viereckige Bergfried ragt über den alten Ortskern und bietet einen weiten Ausblick auf die umliegenden Felder und Wälder.
Der heutige Bergfried entstand im späten zwölften Jahrhundert nach der Zerstörung der früheren Anlage durch König Richard Löwenherz. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einer wichtigen Station für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela.
Der Name der Stadt leitet sich vom lateinischen Wort für Brücke ab und verweist auf die alte Überquerung der Seugne, die Reisende jahrhundertelang nutzten. Das Viertel rund um die Kirche zeigt noch immer die Struktur einer mittelalterlichen Kleinstadt mit engen Gassen und Häusern aus hellem Kalkstein.
Das Stadtzentrum liegt auf dem Hügel und ist zu Fuß von den Parkplätzen am Flussufer aus erreichbar, der Aufstieg folgt engen Gassen. Die Besichtigung des Bergfrieds und der alten Stadtteile erfordert festes Schuhwerk wegen des unebenen Pflasters.
Der mittelalterliche Hospitalkomplex beherbergt einen Heilpflanzengarten mit mehr als hundert Arten, die nach ihren therapeutischen Eigenschaften angeordnet sind. Die UNESCO erkannte das ehemalige Hospital als Teil des Jakobswegs an und bewahrt so die Erinnerung an die vielen Pilger, die hier Unterkunft fanden.
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