Quartier de Charonne, Verwaltungsviertel im 20. Arrondissement, Frankreich
Charonne ist ein Verwaltungsviertel im 20. Arrondissement von Paris mit Wohngebäuden und lokalen Geschäften, die seine Straßen säumen. Das Gebiet erstreckt sich über den südöstlichen Teil des Arrondissements und bildet eine gemischte Nachbarschaft mit alltäglichen Infrastrukturen.
Das Viertel war ursprünglich eine eigenständige Gemeinde, bevor es 1860 während der Stadtentwicklung unter Napoleon III in Paris eingegliedert wurde. Diese Eingemeindung verwandelte es in einen administrativen Bezirk mit neuer Anbindung an die wachsende Hauptstadt.
Der Platz an der Kreuzung von Rue de Bagnolet und Rue Saint-Blaise ist bis heute das Herz des Viertels, wo Nachbarn sich zu Märkten und Treffen einfinden. Hier erkennt man noch die dörfliche Struktur in den engen Gassen und den kleinen Läden, die das tägliche Leben prägen.
Das Viertel wird durch mehrere Buslinien und Metrostationen wie Alexandre Dumas und Avron gut erschlossen. Besuchende können leicht zwischen dem Viertel und anderen Teilen von Ostparis navigieren, ohne komplizierte Verbindungen zu benötigen.
Das Gebiet behält seine eigene Identität durch bewahrt gebliebene Straßenmuster und Architektur aus der Zeit als unabhängiges Dorf. Besonders in der Gegend um Saint-Blaise lässt sich diese ursprüngliche Struktur noch deutlich in den Häuserfassaden und Wegeführungen erkennen.
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