Grotte de Fontéchevade, Prähistorische Höhle und paläolithische Stätte in Montbron, Frankreich.
Fontéchevade ist eine Höhle im Charente-Gebiet, die durch einen U-förmigen Tunnel verläuft und mehrere Ebenen unterirdischer Räume enthält. Das Innere bewahrt Schichten verschiedener Epochen, in denen Menschen Waffen, Kratzer und andere Gegenstände hinterließen.
Die Höhle wurde erstmals in den 1870er Jahren wissenschaftlich untersucht und enthüllte Knochen von Menschen aus der Zeit vor den Neandertalern. Spätere Ausgrabungen zeigten, dass verschiedene Gruppen über mehr als 100.000 Jahre hinweg die Höhle nutzten.
Die Höhle wurde nach einer nahe gelegenen Familie benannt und zeigt heute die Spuren verschiedener Siedlungsperioden, die Besucherblicke auf die Werkzeuge dieser frühen Menschen lenken. Man kann hier erkennen, wie sich die Handwerkstechniken über tausende von Jahren verändert haben.
Besucher müssen im Voraus Vereinbarungen treffen und folgen strengen Zugangsbeschränkungen zum Schutz der archäologischen Funde und natürlichen Formationen. Die Höhle ist eher für kleine Gruppen zugänglich und erfordert Vorsicht bei der Bewegung durch enge Passagen.
Die Höhle birgt einige der ältesten menschlichen Knochenfunde der Region, die von einem Vorfahren stammen, der lange vor den Neandertalern lebte. Diese Entdeckung machte den Ort zu einem wichtigen Bezugspunkt für das Verständnis der frühen Menschheitsentwicklung in Westeuropa.
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