Burg Tarascon, Mittelalterliche Burg in Tarascon, Frankreich
Das Château de Tarascon ist eine Festung aus Stein mit zwei runden Türmen an der Ostseite und zwei quadratischen Türmen, die über den Rhein blicken. Das Gebäude steht imposant am Fluss und prägt mit seiner massiven Struktur das Bild der Stadt.
Die Herzöge von Anjou errichteten die Festung zwischen 1400 und 1435 mit Steinen aus den Brüchen von Beaucaire unter der Leitung des Architekten Jean Robert. Das Bauwerk entstand während einer Zeit, als die Region von mächtigen Herrscherfamilien geprägt wurde.
Das Schloss beherbergt ein Kunstzentrum, das zeitgenössische Ausstellungen in den fürstlichen Sälen zeigt und historische Räume lebendig macht. Besucher können sehen, wie diese Gemächer früher genutzt wurden und welche Künstler heute ihre Werke hier ausstellen.
Das Schloss ist täglich geöffnet und Besucher sollten mit unterschiedlichen Eintrittspreisen je nach Alter rechnen. Der Flussstandort bedeutet, dass man zu Fuß entlang des Ufers zur Festung gelangt und dabei bereits von außen ihre Größe erfassen kann.
Die Wände enthalten erhaltene Graffiti von Gefangenen aus der Zeit, als die Festung vom 17. Jahrhundert bis 1926 als Gefängnis diente. Diese Kritzeleien geben heute einen persönlichen Blick auf das Leben derjenigen, die hier inhaftiert waren.
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