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Historische Stätten abseits der Touristenpfade: mittelalterliche Türme, römische Theater, prähistorische Höhlen

Diese Sammlung präsentiert historische Stätten in ganz Frankreich, die fernab der üblichen Touristenrouten liegen. Von mittelalterlichen Festungen bis zu römischen Bauwerken bieten diese Orte einen direkten Zugang zu verschiedenen Epochen der französischen Geschichte. Die Auswahl umfasst befestigte Türme, Amphitheater, keltische Tempel und prähistorische Fundstätten. Zu den vertretenen Orten gehören römische Theater wie das in Orange, mittelalterliche Burgen in der Auvergne, gallorömische Tempel in den Pyrenäen und paläolithische Höhlen in der Dordogne. Jeder Standort dokumentiert spezifische Aspekte der Vergangenheit, sei es durch architektonische Überreste, Höhlenmalereien oder archäologische Funde. Diese Stätten ermöglichen Besuchern, die französische Geschichte von der Vorgeschichte über die römische Besatzung bis zum Mittelalter und zur Renaissance zu erkunden. Die Orte liegen in unterschiedlichen Regionen und sind oft weniger frequentiert als die bekannten Monumente, was ruhigere Besichtigungen ermöglicht.

Turm von Aurignac

Aurignac, Frankreich

Turm von Aurignac

Der Turm von Aurignac wurde im 13. Jahrhundert auf einem Hügel errichtet und bildete einen zentralen Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Stadt. Diese Verteidigungsstruktur überwachte die umliegenden Täler und bot Schutz für die Bewohner während der feudalen Konflikte. Die Turmarchitektur zeigt typische Merkmale der regionalen Militärbauweise mit dicken Steinmauern und strategisch positionierten Öffnungen. Der Standort bietet einen Überblick über die historische Topographie der Region Comminges.

Château de Boutavent

Ille-et-Vilaine, Frankreich

Château de Boutavent

Das Château de Boutavent ist eine mittelalterliche Festung aus dem 11. Jahrhundert, die auf einem Hügel in der Bretagne errichtet wurde. Diese ehemalige Verteidigungsanlage aus Stein gehörte zur Herrschaft Iffendic und spielte eine wichtige Rolle in den regionalen Konflikten des Mittelalters. Heute sind nur noch die Fundamente der Verteidigungsmauern und der Türme erhalten, die von der ursprünglichen Struktur zeugen. Der Standort bietet einen Einblick in die militärische Architektur der Zeit und liegt abseits der üblichen Touristenrouten.

Römischer Turm

Provins, Frankreich

Römischer Turm

Der Römische Turm erhebt sich im Zentrum der mittelalterlichen Stadt Provins und dient seit seiner Erbauung im 12. Jahrhundert als Glockenturm. Diese quadratische Steinkonstruktion erreicht eine Höhe von 42 Metern und verfügt über vier Stockwerke mit gewölbten Räumen. Die massiven Mauern aus lokalem Kalkstein zeigen die militärische Bauweise der damaligen Zeit. Von der oberen Plattform bietet der Turm einen Ausblick über die Dächer der Stadt und die umliegenden Ebenen der Champagne.

Basilika St. Julien, Brioude

Brioude, Frankreich

Basilika St. Julien, Brioude

Die Basilika St. Julien in Brioude zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten der Auvergne. Das im 11. Jahrhundert errichtete Gebäude zeichnet sich durch seinen aus rotem Sandstein gefertigten Westportikus aus, der mit geometrischen Mustern verziert ist. Im Innenraum befinden sich Wandmalereien aus verschiedenen Epochen, die biblische Szenen und Heiligendarstellungen zeigen. Die Kirche besitzt ein dreischiffiges Langhaus mit Seitenkappellen und einen erhöhten Chorraum über einer Krypta. Der Glockenturm mit seinem oktogonalen Aufbau prägt das Stadtbild von Brioude.

Fort Lupin

Saint-Nazaire-sur-Charente, Frankreich

Fort Lupin

Das Fort Lupin wurde im 17. Jahrhundert an der Mündung der Charente errichtet, um die Region vor feindlichen Angriffen zu schützen. Diese Militäranlage verfügt über unterirdische Gänge, die einst Soldaten und Munition verbargen, sowie über strategisch positionierte Geschützstellungen mit Blick auf den Fluss. Die Konstruktion zeigt typische Merkmale der Verteidigungsarchitektur unter Ludwig XIV. Das Fort dokumentiert die militärische Bedeutung dieser Küstenregion während der europäischen Konflikte des 17. und 18. Jahrhunderts.

Römisches Theater von Drevant

Drevant, Frankreich

Römisches Theater von Drevant

Dieses römische Theater wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. in der gallo-römischen Siedlung erbaut und liegt am Ufer des Cher. Die Anlage verfügt über erhaltene Sitzreihen aus Kalkstein, die in den natürlichen Hang eingelassen wurden. Das Bühnengebäude zeigt noch Teile der ursprünglichen Struktur mit sichtbaren Fundamenten und Mauern. Archäologische Ausgrabungen haben Münzen, Keramikfragmente und Werkzeuge freigelegt. Das Theater bot Platz für etwa 5.000 Zuschauer und diente als Versammlungsort für die lokale Bevölkerung während der römischen Herrschaft in der Region Berry.

St-Nectaire-Kirche

St-Nectaire, Frankreich

St-Nectaire-Kirche

Die Kirche St-Nectaire wurde im 12. Jahrhundert auf einem Vulkanfelsen errichtet und gilt als herausragendes Beispiel der romanischen Architektur in der Auvergne. Das Bauwerk verfügt über 103 geschnitzte Kapitelle, die biblische Szenen, Heiligenfiguren und mittelalterliche Symbole darstellen. Der Chor beherbergt eine polychrome Holzstatue der Madonna aus dem 12. Jahrhundert sowie einen Reliquienschrein des heiligen Nectarius. Die Krypta unter dem Hauptschiff bewahrt archäologische Überreste aus frühchristlicher Zeit.

MuséoParc Alésia, Alise-Sainte-Reine

Alise-Sainte-Reine, Frankreich

MuséoParc Alésia, Alise-Sainte-Reine

Das MuséoParc Alésia liegt auf dem historischen Schlachtfeld, wo Julius Cäsar im Jahr 52 v. Chr. den gallischen Anführer Vercingetorix besiegte. Dieser archäologische Park dokumentiert die entscheidende Schlacht durch zwei Museen, die römische und gallische Perspektiven darstellen. Die Besichtigung umfasst Ausgrabungen des antiken Oppidums, eine monumentale Statue von Vercingetorix und rekonstruierte Befestigungsanlagen, die Cäsars militärische Strategie veranschaulichen.

Grab von Vix

Châtillon-sur-Seine, Frankreich

Grab von Vix

Das Grab von Vix wurde 1953 am Fuße des Mont Lassois entdeckt und enthält die Überreste einer keltischen Fürstin aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Der außergewöhnliche Grabschatz umfasst den Vix-Krater, ein griechisches Bronzegefäß von 1,63 Metern Höhe und 208 Kilogramm Gewicht, das als größtes erhaltenes Metallgefäß der Antike gilt. Die Bestattung enthielt auch einen goldenen Halsreif von 480 Gramm, etruskische Bronzegefäße, attische Keramik und Schmuckstücke, die auf die Bedeutung der Verstorbenen und die weitreichenden Handelsbeziehungen der hallstattzeitlichen Gesellschaft hinweisen. Die Funde werden im Museum von Châtillon-sur-Seine ausgestellt.

Lascaux IV

Montignac, Frankreich

Lascaux IV

Lascaux IV ist eine vollständige Nachbildung der prähistorischen Höhle, die 2016 am Fuße des Hügels von Lascaux eröffnet wurde. Die Anlage zeigt mehr als 2000 Malereien aus der Zeit vor etwa 20000 Jahren. Die Reproduktion wurde mit modernsten digitalen Technologien erstellt und ermöglicht es den Besuchern, die Felskunst zu entdecken, während die originale Höhle geschützt bleibt. Das Museum präsentiert Darstellungen von Auerochsen, Pferden, Hirschen und abstrakten Zeichen, die von Menschen des Magdalénien geschaffen wurden.

Château Gaillard, Les Andelys

Les Andelys, Frankreich

Château Gaillard, Les Andelys

Das Château Gaillard erhebt sich auf Kalksteinfelsen über der Seine und wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Richard Löwenherz erbaut. Die Festungsanlage zeigt mittelalterliche Wehrtechnik mit drei konzentrischen Mauerringen, einem polygonalen Bergfried und fortgeschrittenen Verteidigungssystemen. Die Ruinen dokumentieren die militärische Architektur der Plantagenets und bieten einen Ausblick auf das Seinetal und die Stadt Les Andelys.

Schloss Tarascon

Tarascon, Frankreich

Schloss Tarascon

Das Schloss Tarascon erhebt sich am Ufer der Rhône und wurde im 15. Jahrhundert von König René von Anjou erbaut. Die Festung verfügt über 48 Meter hohe Mauern und vier runde Ecktürme, die das Bauwerk umgeben. Der rechteckige Grundriss umschließt einen großen Innenhof mit zweistöckigen Galerien. Die königlichen Gemächer zeigen noch erhaltene Deckenmalereien und Wandtäfelungen aus dem Mittelalter. Von der Dachterrasse überblickt man die Stadt Tarascon und die provenzalische Landschaft bis zu den Alpillen.

Diese mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert war der Geburtsort von Wilhelm dem Eroberer, der später England eroberte. Die Festung zeigt drei aufeinanderfolgende Donjons, die zwischen 1123 und 1207 errichtet wurden. Der quadratische Turm und der runde Turm illustrieren die Entwicklung der normannischen Militärarchitektur. Die dicken Steinmauern und die strategische Position auf einem Felsvorsprung demonstrieren die Verteidigungstechniken des Mittelalters. Das Château bietet Einblicke in das Leben der normannischen Herzöge und ihre Rolle in der europäischen Geschichte.

Kirche Saint-Amarin

Saint-Amarin, Frankreich

Kirche Saint-Amarin

Die Kirche Saint-Amarin wurde im 19. Jahrhundert erbaut und beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke. Das Gebäude präsentiert historische Glasfenster aus verschiedenen Epochen sowie religiöse Skulpturen. Die architektonische Gestaltung folgt den traditionellen Prinzipien des sakralen Kirchenbaus dieser Periode. Die Kunstsammlung umfasst liturgische Gegenstände und sakrale Objekte, die die religiöse Geschichte der Region dokumentieren.

Arc de Diane

Cahors, Frankreich

Arc de Diane

Der Arc de Diane ist ein römisches Thermalbad aus dem ersten Jahrhundert nach Christus in Cahors. Diese antike Anlage zeigt die charakteristischen Konstruktionsmethoden der römischen Architektur mit massiven Steingewölben und Bögen. Die Struktur diente als Teil eines größeren Badekomplexes, der die römische Präsenz in der Region Quercy dokumentiert. Die erhaltenen Mauerreste ermöglichen einen Einblick in die Bautechnik und die soziale Organisation der römischen Gesellschaft in Gallien.

Donjon Lacataye

Mont-de-Marsan, Frankreich

Donjon Lacataye

Der Donjon Lacataye ist ein mittelalterlicher Verteidigungsturm aus dem 14. Jahrhundert im Zentrum von Mont-de-Marsan. Das Bauwerk beherbergt heute ein Museum, das der Geschichte der Landaise-Region gewidmet ist. Die Sammlungen umfassen archäologische Fundstücke, lokale Kunstwerke und historische Gegenstände, die das Leben in den Landes vom Mittelalter bis zur Neuzeit dokumentieren. Der Turm gehörte zur ehemaligen Stadtbefestigung und diente als strategischer Beobachtungspunkt über die Flüsse Midou und Douze.

Menhir du Champ-Dolent

Dol-de-Bretagne, Frankreich

Menhir du Champ-Dolent

Dieser Menhir erhebt sich auf 9,30 Meter Höhe in der bretonischen Landschaft südlich von Dol-de-Bretagne. Der Granit-Monolith aus der Jungsteinzeit wird auf etwa 5000 Jahre geschätzt und zählt zu den imposantesten Megalithen Frankreichs. Der Name Champ-Dolent bedeutet Feld des Schmerzes und ist mit mehreren lokalen Legenden verbunden, die von vergrabenen Schätzen oder antiken Schlachten berichten. Das Monument steht isoliert auf einem Feld und ist frei zugänglich. Der Stein verjüngt sich nach oben und zeigt die Bearbeitungsspuren der prähistorischen Erbauer.

Fort de Sainte-Agathe

Porquerolles, Frankreich

Fort de Sainte-Agathe

Das Fort de Sainte-Agathe wurde im 11. Jahrhundert errichtet und diente über die Jahrhunderte als militärischer Stützpunkt zum Schutz der Insel Porquerolles. Die Festungsanlage thront auf einer Anhöhe und ermöglicht einen Rundblick über die gesamte Insel sowie das Mittelmeer. Die dicken Steinmauern zeugen von der mittelalterlichen Baukunst und der strategischen Bedeutung dieses Ortes. Heute beherbergt das Fort ein Museum, das die Geschichte der Insel und ihrer Befestigungsanlagen dokumentiert.

Schloss La Flocellière

La Flocellière, Frankreich

Schloss La Flocellière

Das Schloss La Flocellière entstand im 11. Jahrhundert als Verteidigungsturm und entwickelte sich durch aufeinanderfolgende Erweiterungen zu einer Wohnresidenz. Die Anlage vereint mittelalterliche Befestigungselemente mit Wohnbereichen, die im Laufe der Jahrhunderte hinzugefügt wurden. Das Gebäude dokumentiert die Entwicklung feudaler Architektur in der Vendée und zeigt den Übergang von militärischen zu zivilen Funktionen. Heute können Besucher die verschiedenen Bauphasen und die historische Entwicklung dieser Festung im ländlichen Westfrankreich nachvollziehen.

Veules-les-Roses

Seine-Maritime, Frankreich

Veules-les-Roses

Veules-les-Roses liegt an der Veules, einem Fluss von nur 1,1 Kilometern Länge, der als einer der kürzesten Frankreichs gilt. Das Dorf bewahrt mehrere Mühlen aus dem Mittelalter, die einst die Wirtschaft der Region prägten. Die Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert säumen die engen Gassen. Die Wassermühlen dienten der Verarbeitung von Getreide und Flachs. Der Ortskern verbindet ländliche Architektur mit der Nähe zur normannischen Alabasterküste.

Römischer Janustempel

Autun, Frankreich

Römischer Janustempel

Dieser römische Tempel aus dem zweiten Jahrhundert erhebt sich auf einem Hügel am westlichen Rand von Autun. Die Struktur besteht aus vier massiven Steinmauern, die eine Höhe von 24 Metern erreichen und zwei rechteckige Öffnungen auf jeder Seite aufweisen. Der Bau stammt aus der gallo-römischen Epoche, als Autun unter dem Namen Augustodunum eine bedeutende Stadt im römischen Gallien war. Die genaue Funktion des Gebäudes bleibt umstritten, wobei einige Forscher annehmen, dass es Teil eines größeren Heiligtums war. Die erhaltenen Mauern zeigen die Bauweise mit kleinen Steinen und Mörtel, die für römische Konstruktionen in dieser Region typisch war.

Höhle von Gargas

Aventignan, Frankreich

Höhle von Gargas

Die Höhle von Gargas befindet sich in den französischen Pyrenäen und bewahrt ein außergewöhnliches Zeugnis prähistorischer Kunst. An ihren Wänden sind 231 Handabdrücke zu sehen, die vor etwa 27.000 Jahren während des Gravettien geschaffen wurden. Diese Negativabdrücke wurden durch Auftragen von Pigmenten um die gegen die Felswand gelegten Hände herum erzeugt. Die meisten dieser Hände zeigen unvollständige Finger, ein Phänomen, das Forscher seit langem beschäftigt. Neben den Handabdrücken enthält die Höhle Darstellungen von Tieren wie Pferden, Bisons und Mammuts, die mit schwarzem Mangan oder rotem Ocker gezeichnet wurden.

Musée Hôtel-Dieu, Beaune

Beaune, Frankreich

Musée Hôtel-Dieu, Beaune

Das Musée Hôtel-Dieu ist ein ehemaliges Hospital aus dem 15. Jahrhundert im Zentrum von Beaune. Diese mittelalterliche Einrichtung wurde 1443 von Nicolas Rolin, Kanzler des Herzogs von Burgund, gegründet. Das Gebäude zeigt flämische Architektur mit seinem charakteristischen bunten Ziegeldach und beherbergt heute medizinische Instrumente, Möbel und Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten. Der große Krankensaal mit seinen hölzernen Gewölben und die historische Apotheke vermitteln einen Einblick in die mittelalterliche Krankenpflege. Das Museum präsentiert zudem das Polyptychon des Jüngsten Gerichts von Rogier van der Weyden aus dem Jahr 1443.

Schloss Vayres

Vayres, Frankreich

Schloss Vayres

Das Schloss Vayres erhebt sich seit dem 13. Jahrhundert am rechten Ufer der Dordogne in der Gironde. Diese mittelalterliche Festung wurde im Laufe der Jahrhunderte zur Residenz umgebaut und vereint heute defensive Elemente mit Renaissancearchitektur. Die französischen Gärten erstrecken sich über mehrere Terrassen und verfügen über ein historisches Wasserspielsystem, das noch heute in Betrieb ist. Die Anlage beherbergt auch restaurierte Innenräume mit Wandmalereien und Möbeln aus verschiedenen Epochen.

Cité de Carcassonne

Carcassonne, Frankreich

Cité de Carcassonne

Diese mittelalterliche Festung erhebt sich auf einem Hügel über der Stadt Carcassonne und umfasst 52 Türme, die in zwei konzentrische Verteidigungsmauern integriert sind. Die innere Befestigungsanlage stammt aus der gallo-römischen Zeit, während die äußere Ringmauer im 13. Jahrhundert unter König Ludwig IX. errichtet wurde. Die Zitadelle erstreckt sich über drei Kilometer Wehrmauern und schützte jahrhundertelang die strategische Handelsroute zwischen Mittelmeer und Atlantik. Im 19. Jahrhundert führte der Architekt Eugène Viollet-le-Duc umfangreiche Restaurierungsarbeiten durch, die der Anlage ihr heutiges Erscheinungsbild gaben.

Diese romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert steht im historischen Zentrum von Albi und zeugt von der religiösen Architektur der Region während der Zeit der Albigenserkreuzzüge. Das Bauwerk zeigt massive Steinmauern und einen schlichten Glockenturm, typisch für den südfranzösischen Baustil dieser Epoche. Der Innenraum bewahrt seine ursprüngliche Struktur mit einem einschiffigen Grundriss und einem halbkreisförmigen Chor. Die Kirche diente der katholischen Gemeinde in einer Zeit religiöser Spannungen zwischen Katholiken und Katharern.

Schloss Josselin

Josselin, Frankreich

Schloss Josselin

Das Schloss Josselin erhebt sich seit dem 11. Jahrhundert über dem Fluss Oust in der Bretagne. Die drei imposanten Granittürme stammen aus dem 14. Jahrhundert und bildeten Teil der mittelalterlichen Verteidigungsanlage. Die zur Stadt gerichtete Fassade zeigt bemerkenswerte gotische Architektur aus dem 15. Jahrhundert mit fein gearbeiteten Skulpturen und Erkerfenstern. Im Inneren beherbergt das Schloss eine bedeutende Sammlung historischer Puppen und Spielzeuge aus verschiedenen Epochen. Die Familie Rohan bewohnt das Schloss seit über 500 Jahren. Der französische Garten und die Parkanlage erstrecken sich entlang des Flussufers und bieten Spazierwege durch gestaltete Beete und jahrhundertealte Bäume.

Tour de Crest

Crest, Frankreich

Tour de Crest

Dieser Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert erhebt sich 52 Meter über die Stadt Crest im Département Drôme. Die Festungsanlage diente über Jahrhunderte als Verteidigungsbau und später als Gefängnis. Besucher können die verschiedenen Ebenen erkunden, darunter die ehemaligen Zellen und Wachräume. Von der obersten Plattform bietet sich ein weiter Blick über das Drôme-Tal und die umliegenden Bergketten. Die dicken Steinmauern und die erhaltenen architektonischen Elemente dokumentieren die mittelalterliche Baukunst der Region.

Fort der Île Saint-Nicolas

Glénan-Inseln, Frankreich

Fort der Île Saint-Nicolas

Das Fort de l'Île Saint-Nicolas wurde im 16. Jahrhundert auf einer der Glénan-Inseln errichtet, um die bretonische Küste vor feindlichen Angriffen zu schützen. Die Befestigungsanlage liegt auf der gleichnamigen Insel, die Teil dieses kleinen Archipels vor der Südküste der Bretagne ist. Die Steinmauern und Verteidigungsstrukturen zeugen von der militärischen Architektur der Renaissance. Das Fort diente über Jahrhunderte hinweg als Wachposten zur Kontrolle der Küstengewässer. Heute können Besucher die erhaltenen Ruinen erkunden und die historische Bedeutung dieses Verteidigungsbauwerks nachvollziehen.