Gruissan, Mediterrane Küstengemeinde in Aude, Frankreich.
Gruissan ist eine Gemeinde an der Mittelmeerküste in Aude, die sich zwischen Salzwiesen, Sandstränden und einem Yachthafen mit Wohnanlagen erstreckt. Das alte Dorf liegt im Inland, während sich neuere Quartiere entlang der Küste und rund um den Hafen verteilen.
Das Dorf entstand im 10. Jahrhundert rund um eine Befestigung, deren Turm Barberousse noch heute die Mitte markiert. Die kreisförmige Anordnung der Gassen stammt aus dieser Zeit und blieb über die Jahrhunderte erhalten.
Fischer bringen morgens ihren Fang an die Küste und verkaufen Seezunge oder Seebrassen direkt am Hafen. Weinberge in der Nähe liefern trockene Weißweine, die gut zu den gegrillten Fischgerichten passen, die man in den Restaurants am Wasser findet.
Gruissan liegt etwa 15 Minuten mit dem Auto von Narbonne entfernt, von wo aus man den Hafen und die Strände erreicht. Die flache Küstenlandschaft erleichtert das Radfahren, und Parkplätze findet man in der Nähe der wichtigsten Zugänge zum Meer.
Die Lage nur einen Meter über dem Meeresspiegel prägt die Bauweise der Häuser, die auf niedrigen Pfählen oder Sockeln stehen, um Feuchtigkeit abzuwehren. Man sieht diese Anpassung in den älteren Vierteln, wo das Wasser bei starken Winden nah an die Türschwellen reicht.
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