Périgord, Historische Region in der Dordogne, Frankreich.
Périgord ist eine historische Gegend im Département Dordogne in Südwestfrankreich, die sich über bewaldete Hügel, Flusstäler und Plateaus aus Kalkstein erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Eichenwäldern, offenen Feldern und kleinen Dörfern aus ockerfarbenem Stein, die auf sanften Anhöhen liegen.
Die Region trägt den Namen des gallischen Stammes der Petrocorii, die hier vor der römischen Eroberung siedelten. Im Jahr 1607 wurde das Gebiet in die französische Krondomäne eingegliedert, nachdem es Jahrhunderte lang unter der Kontrolle lokaler Adelsfamilien gestanden hatte.
Die Bewohner nennen verschiedene Teile nach Farben: weißes Gebiet für die Kalksteinlandschaft rund um die Hauptstadt, schwarzes für die dunklen Wälder und Burgen, grünes für die bewaldeten Hügel im Norden und violettes für die Weinberge im Süden. Diese Unterteilung hilft Besuchern, sich zu orientieren und zeigt, wie eng die Menschen mit den Böden und der Vegetation verbunden sind.
Die Gegend erlebt milde Winter und warme Sommer, wobei die Temperaturen in der heißen Jahreszeit häufig über 25 Grad Celsius liegen. Besucher erreichen die Orte am besten über Périgueux oder Bergerac, von wo aus Landstraßen durch die Täler und Wälder führen.
Bauern nutzen trainierte Hunde oder Schweine, um schwarze Trüffel in den Wäldern aufzuspüren, eine Praxis, die seit Jahrhunderten Bestand hat. Die Suche findet meist im Winter statt, wenn die Knollen reifen und ihr Aroma entfalten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.