Citadelle gallo-romaine de Vésone, Römische Befestigung in Périgueux, Frankreich.
Die Citadelle gallo-romaine de Vésone ist eine antike Befestigung mit rund 24 kreisförmigen Türmen von etwa 8 Meter Durchmesser, verbunden durch Mauern, die sich über die Stadt erstrecken. Heute finden Besucher die Überreste in verschiedenen Straßenabschnitten, wo die Grundmauern und Torstrukturen noch sichtbar sind.
Die Befestigung entstand um 284 nach Christus, als die römische Stadt Vesunna durch Überfälle zerstört worden war und eine neue, stärker befestigte Stadt notwendig wurde. Der Bau verwendete Materialien aus der früheren Siedlung und zeigte neue militärische Bauweisen der späten Antike.
Das Mars-Tor zeigt, wie die Gallo-Römer ihre Befestigungen bauten, mit kunstvoll gestalteten Details, die heute noch zu sehen sind. Besucher können die handwerkliche Geschicklichkeit erkennen, die in diese militärische Konstruktion floss.
Die Überreste liegen verteilt über mehrere Straßen im Zentrum von Périgueux, hauptsächlich entlang der Rue de Turenne und Rue Romaine, wo man die alten Strukturen beim Spaziergang entdecken kann. Es ist sinnvoll, Zeit für einen langsamen Rundgang einzuplanen, um die verschiedenen Tore und Mauerabschnitte zu erkunden.
Unter der Straßenoberfläche liegt noch etwa die Hälfte des Mars-Tors begraben, was zeigt, wie sehr sich die Stadt-Ebene über Jahrhunderte verändert hat. Diese verborgene Höhe verdeutlicht, dass unter den Füßen der Besucher noch mehr Schätze der Antike schlummern.
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