Périgueux, Verwaltungshauptstadt in Dordogne, Frankreich
Périgueux ist die Hauptstadt des Départements Dordogne im Südwesten Frankreichs und liegt am Fluss Isle. Die Stadt vereint römische Überreste wie das Vesunna-Theater, mittelalterliche Viertel mit verwinkelten Gassen und die weithin sichtbare Kathedrale Saint-Front mit ihren fünf byzantinischen Kuppeln.
Die keltische Siedlung der Petrocorier wurde im 1. Jahrhundert vor Christus von den Römern erobert und zur Stadt Vesunna ausgebaut, die Thermen, Tempel und ein Forum erhielt. Im Mittelalter wuchs das christliche Viertel um Saint-Front herum, während die römischen Strukturen allmählich in neue Bauten integriert wurden.
Der Name Périgueux stammt von den gallischen Petrocoriern, deren Siedlung später zur römischen Stadt wurde und heute noch durch erhaltene Stadtmauern erkennbar ist. Einheimische treffen sich in den Cafés rund um die Place Saint-Louis, während Besucher durch die engen Gassen der Altstadt schlendern und die honigfarbenen Steinfassaden bewundern.
Der beste Ausgangspunkt für einen Rundgang ist der Bahnhof, von dem aus man zu Fuß in etwa 15 Minuten das historische Zentrum erreicht. Die Stadt lässt sich gut an einem Tag erkunden, wobei festes Schuhwerk für die gepflasterten Straßen und die Hügel hilfreich ist.
Die Kuppeln der Kathedrale wurden im 19. Jahrhundert nach einem Brand vollständig rekonstruiert, wobei der Architekt Paul Abadie Venedig als Vorbild nahm. Unter dem Place Francheville liegen die Fundamente eines römischen Tempels, die bei Bauarbeiten entdeckt wurden und heute durch Glasplatten im Boden sichtbar sind.
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