Église Saint-Martin de Périgueux, Katholische Kirche in Périgueux, Frankreich
Die Église Saint-Martin de Périgueux ist eine katholische Kirche im Viertel Saint-Martin, erbaut ab 1870 nach Plänen, die 1860 der Architekt Alexandre Antoine Lambert unterzeichnete. Ihre Fassade aus hellgrauem und beigem Stein hat zwei quadratische Türme mit Bogenöffnungen und steilen, schiefergrauen Pyramidendächern, die von Kreuzen bekrönt werden. Dazwischen liegt ein giebelförmiger Mittelteil mit einem zurückgesetzten Bogenportal, darüber eine Rosette und eine Uhr; unten öffnen sich drei Rundbogentüren, deren mittlere ein rotes Metallgitter verschließt.
Die heutige Kirche ist die vierte dieses Namens in Périgueux. Der Entwurf wurde am 4. August 1860 von dem Architekten Alexandre Antoine Lambert unterzeichnet und von Paul Abadie genehmigt; der Bau begann 1870, die erste Messe fand Weihnachten 1874 statt, und erst 1899 wurde das Gebäude mit dem Einbau der Glasfenster von Henri Feur vollendet. Die frühere Kirche, die in den Religionskriegen zerstört wurde, wurde 1791 verkauft und diente später als Laden, als Pferdepost und 1926 als Autogarage.
Das weiße Schild am rechten Turm kündigt die Journée du PARDON an einem Freitag an, eine hier noch gepflegte lokale Andacht. Ab 1863 leitete Abbé Polydore die Pfarrei; er reiste nach Belgien, Österreich, Ungarn und Amerika, um Geld für den Bau zu sammeln, und veröffentlichte drei Bände über seine Reisen. 1898 wurde er in der Kirche beigesetzt.
Die Kirche ist leicht zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar und hat einen breiten Zugang mit verbesserter Barrierefreiheit für Besucher. Der umgebende Platz bietet Sitzgelegenheiten und ist ein ruhiger Ort zum Verweilen in der Nähe des Stadtzentrums.
Abbé Polydore, seit 1863 Pfarrer der Gemeinde, reiste nach Belgien, Österreich, Ungarn und Amerika, um Spenden für die neue Kirche zu sammeln, und schrieb drei Bände über seine Reisen, deren Erlös den Bau finanzierte. 1898 wurde er in der Kirche beigesetzt.
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