Museum für Kunst und Archäologie des Périgord, Archäologisches Museum in Périgueux, Frankreich.
Das Musée d'art et d'archéologie du Périgord nutzt einen Bau, der 1895 bis 1898 nach Plänen des Architekten Charles Planckaert aus Limoges errichtet wurde; den Grundstein legte Staatspräsident Félix Faure. Die helle Steinfassade hat drei hohe Bogenöffnungen, über denen MVSÉE DV PERIGORD eingemeißelt ist, dazwischen steinerne Köpfe und Konsolen. Im Inneren beherbergen ein Ostflügel, ein Westflügel und ein Gartenkreuzgang die Sammlungen.
Die Institution entstand im 19. Jahrhundert und sammelt seitdem Gegenstände aus der Region und von überall her. Sie wurde bekannt für ihre großen Bestände an Steinzeitfunden, besonders aus der Zeit, als Menschen in der Dordogne lebten.
Die Sammlung zeigt mittelalterliche Objekte aus lokalen Ausgrabungen, die erzählen, wie Menschen in dieser Region lebten. Europäische Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten hängen neben Werken, die Künstler von ihren Reisen nach Ozeanien und Asien mitbrachten.
Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Augustinerkloster mit einem Ostflügel, einem Westflügel und einem Gartenkreuzgang dazwischen. Die archäologischen Sammlungen liegen im ersten Stock des Ostflügels, die Kunstabteilung im Westflügel. Das Gebäude steht seit 2020 unter Denkmalschutz.
Die außereuropäische Sammlung ist die siebtgrößte Frankreichs; die afrikanischen Stücke stehen am Fuß der Treppe und vertreten die Kulturen Kota, Bembe, Anyi, Bambara, N'guere und Nagô-Yoruba. Die vergleichende Ethnografie hinter diesen Erwerbungen stützte sich auf die Feuersteinbearbeitung, ein in Europa verschwundenes Können.
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