Kloster Pairis, Zisterzienserkloster in Orbey, Frankreich.
Die Pairis-Abtei ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Orbey, das sich auf einem ruhigen Hügel in der Nähe der Vogesen befindet. Das Klostergelände zeigt klassische zisterziensische Architektur mit seinen schlichten Steinfassaden, einem beeindruckenden Eingangsportal aus dem 18. Jahrhundert und den Überresten der cloître-Strukturen.
Die Abtei wurde 1138 vom Grafen von Eguisheim gegründet und folgte dem Vorbild von Lucelle Abbey, das die spirituelle Richtung prägte. Ein verheerendes Feuer 1753 zerstörte die wichtigsten Gebäude, doch die Gemeinde baute die Anlage in den folgenden Jahren neu auf und vollendete die neue Ausstattung 1765.
Der Name der Abtei leitet sich vom lateinischen Wort für Frieden ab und spiegelt die kontemplative Natur des Ortes wider. Die Besucher können heute noch die Ruhe spüren, die das Gelände prägt, obwohl es nun als Pflegeheim genutzt wird.
Das Gelände ist von außen sichtbar, doch der Zugang zum Inneren ist eingeschränkt, da es heute als Pflegeheim genutzt wird. Es empfiehlt sich, vorab Informationen einzuholen und einen Besuch telefonisch zu erfragen, da nicht alle Bereiche für Besucher frei zugänglich sind.
Ein Mönch namens Gunther dokumentierte die Abenteuer des Abtes Martin, der aus dem Vierten Kreuzzug mit wertvollen byzantinischen Reliquien nach Orbey zurückkehrte. Diese Aufzeichnungen bieten Einblicke in die außergewöhnlichen Verbindungen, die das kleine Bergkloster zur weiteren Welt der mittelalterlichen Kirchenpolitik hatte.
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