Institut Tessin, Schwedisches Kulturzentrum im Marais, Paris, Frankreich
Das Institut Tessin befindet sich im Hotel de Marle, einem Palais aus dem 16. Jahrhundert in der Rue Payenne im Marais, und beherbergt eine Sammlung schwedischer Kunstwerke. Der Komplex umfasst mehr als 600 Gemälde und etwa 5000 Grafiken, Zeichnungen und Drucke in seinen Räumen.
Schweden kaufte das Hôtel de Marle 1965 auf Anregung des Kunsthistorikers Gunnar W. Lundberg, den André Malraux ermutigt hatte. Die Restaurierung des verfallenen Herrenhauses aus dem 16. Jahrhundert begann 1967, und 1971 eröffnete dort das Schwedische Kulturzentrum. Die Tessin-Sammlung ist nach Graf Carl Gustaf Tessin (1695–1770) benannt, einem großen Sammler.
Die Sammlung ist nach dem Grafen Carl Gustaf Tessin (1695–1770) benannt, einem schwedischen Sammler, nicht nach einem Renaissancekünstler. Das Institut bietet zudem Schwedischkurse, Filmvorführungen, Konzerte, Theater und Literaturabende und ist das einzige schwedische Kulturzentrum im Ausland. Neben den Ausstellungsräumen gibt es ein Café und fünf Ateliers für Künstler und Forscher.
Das Museum erreicht man über die Station Saint-Paul der Linie 1, die dem 11 rue Payenne am nächsten liegt. Es öffnet an Werktagen, bleibt aber montags geschlossen, und der Eintritt ist kostenlos. Das Institut Tessin teilt sich das Hôtel de Marle mit dem Schwedischen Institut, daher dienen einige Räume Wechselausstellungen statt der ständigen Sammlung.
Die ständige Sammlung ist nach Graf Carl Gustaf Tessin (1695–1770) benannt, einem bedeutenden Sammler, und wurde vom Kunsthistoriker Gunnar W. Lundberg zusammengetragen, der das Hôtel de Marle Anfang der 1960er Jahre entdeckte, als er einen Rahmen für seine Sammlung suchte. Sie umfasst rund 600 Gemälde und über 5.000 Bücher, Zeichnungen, Drucke und Aquarelle.
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