Hôtel Le Peletier de Saint-Fargeau, Privatpalais im Marais-Viertel, Paris, Frankreich
Das Hôtel Le Peletier de Saint-Fargeau ist ein Herrenhaus im Marais mit zehn Buchten an der Gartenseite und einem Mittelrisalit, dessen Giebel Saturn darstellt. Der Bau zeigt typische Merkmale des klassischen Pariser Architekturstils des späten 17. Jahrhunderts mit sorgfältig gestalteten Fassaden.
Das Gebäude wurde zwischen 1688 und 1692 von Architekt Pierre Bullet für Michel Le Peletier de Souzy, einen Staatsrat und Finanzinspekteur, konstruiert. Diese Bauphase fielen in eine Zeit der wirtschaftlichen Expansion in Paris unter Ludwig XIV.
Die Namen und Dekoration der Räume erzählen von den Bewohnern und ihrer Zeit, insbesondere der Salon mit weiß-gold Holzvertäfelung aus dem 17. Jahrhundert. Die Art, wie Besucher diese Zimmer durchqueren, vermittelt einen Eindruck von Reichtum und täglichem Leben der damaligen Pariser Oberschicht.
Das Herrenhaus ist heute Teil des Musée Carnavalet und zeigt Sammlungen zur Pariser Geschichte uber verschiedene Epochen. Besucher sollten wissen, dass die Raume die Geschichte der Stadt durch ihre Einrichtung und Dekoration erzahlen.
Das Gebäude enthält eine der frühesten gusseisernen zentralen Treppen Frankreichs, ein technisches Merkmal, das seine Zeit voraus war. Der Orangerie-Bereich mit dreizehn Fenstern zeigt ein Relief der Wahrheit von Bildhauer Laurent Magnier, ein feines Detail, das oft übersehen wird.
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