Maurice-Lemaire-Tunnel, Tunnel in Frankreich
Der Tunnel Maurice-Lemaire ist ein Straßentunnel in den französischen Vogesen, der die Orte Sainte-Marie-aux-Mines und Lusse verbindet und etwa 7 Kilometer lange unter der Bergkette hindurchführt. Die Innenwände bestehen aus bearbeitetem Stein und Beton mit künstlicher Beleuchtung, während die Luft kühl und trocken ist und tägliche tausende Fahrzeuge durch den Tunnel fahren.
Der Bau des Tunnels begann 1934 und wurde 1937 fertiggestellt, eine Zeit großer technischer Anstrengung zum Durchstechen des Gesteins mit Sprengstoff und Handarbeit. Der Tunnel war ursprünglich als Eisenbahntunnel geplant, wurde aber erst 1976 in eine Straße für Autos und Lastwagen umgewandelt und trägt den Namen Maurice Lemaire, eines lokalen Eisenbahndirektors, der das Projekt vorantrieb.
Der Tunnel Maurice-Lemaire spielt eine wichtige Rolle im Alltag der Region und verbindet Gemeinden, die sonst durch Berge getrennt wären. Für die Menschen vor Ort ist er ein alltäglicher Durchgang, der Handel und Pendlerverkehr ermöglicht und seit seiner Fertigstellung das Leben in diesen Gebirgsregionen erleichtert.
Der Tunnel ist das ganze Jahr über geöffnet und bleibt kalt und trocken, daher sollte Fahrer mit guter Beleuchtung und Drainage rechnen, die den sicheren Durchgang gewährleisten. Das Fahren durch ist einfach und unkompliziert, da der Weg gut gepflegt und markiert ist und sich an beide Fahrtrichtungen anpasst.
Der Tunnel war ursprünglich als Eisenbahntunnel konzipiert, bevor er in den 1970er Jahren für den Autoverkehr umgebaut wurde, was die Veränderungen der Verkehrsbedürfnisse der Region zeigt. Auf der Nordseite gibt es einen speziellen Sicherheitskorridor, der als Fluchtroute für Notfälle dient und ein verstecktes, aber wichtiges Merkmal für die Sicherheit der Nutzer ist.
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