Morre, Gemeinde in Doubs, Frankreich
Morre ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Besançon-Süd im Département Doubs in Ostfrankreich. Das Dorf erstreckt sich über etwa fünf Quadratkilometer mit Höhen zwischen 245 Metern in der Ebene und fast 500 Metern auf den Hügeln, wobei alte Steinhäuser, enge Straßen und Kirchengebäude die traditionelle Struktur prägen und eine Mischung aus Feldern, Wäldern und felsigen Klippen die Umgebung charakterisiert.
Morre wurde erstmals 1049 erwähnt und sein Name bedeutet möglicherweise 'große Tür' oder 'Felsen'. Römische Münzen deuten darauf hin, dass die Region bereits in der Antike frequentiert wurde, während die mittelalterliche Geschichte von Adelsfamilien und später von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt war, die das Dorf über Jahrhunderte hinweg beeinflussten.
Die Bewohner von Morre werden Morriers oder Morrières genannt und pflegen eine Lebensweise, die auf Familie und Nachbarschaft ausgerichtet ist. Die sozialen Treffen im Dorf sind klein und freundlich, wobei die Menschen traditionelle Aktivitäten wie Spaziergang und Gartenarbeit schätzen und sich Zeit für persönliche Gespräche nehmen.
Das Dorf ist leicht über die Straße entlang des Flusses Doubs zu erreichen, und Parkplätze stehen in der Nähe der älteren Gebäude zur Verfügung. Die beste Zeit zum Erkunden ist zu Fuß durch die engen Straßen, wobei Besucher für wechselhaftes Wetter vorbereitet sein sollten, da Regen besonders in den Wintermonaten häufig auftritt.
Ein faszinierendes Detail ist die Kaskade, die 'der Fluss der Hölle' genannt wird, wo ein altes Mühlengebäude neben dem Wasserfall steht und von Generationen von Müllern zum Mahlen von Getreide genutzt wurde. Diese historische Mühle und die dramatische Wasserfalllandschaft bilden einen überraschenden Kontrast zur stilleren Natur des restlichen Dorfes.
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